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Axel Springer Profil
Der in Berlin seit 2004 ansässige Medienkonzern wurde von dem Verleger
Axel Springer gemeinsam mit seinem Vater Heinrich Springer 1946 in Hamburg gegründet. Heute ist der Betrieb Deutschlands größter Zeitungs- und drittgrößter Zeitschriftenverlag. Hierbei werden unter anderem Zeitungen wie BILD und DIE WELT gedruckt. Mit mehr als 13.600 Mitarbeitern sowie Aktivitäten in 35 Ländern expandierte der einst auf 200.000 Reichsmark gegründete Verlag zu einem führenden Medienunternehmen
Europas. Mit der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft 1970 und dem Börsengang 1985 öffnete sich der Konzern internationalen Investoren und Märkten. Dabei platzierte der Firmengründer 49% seiner Anteile. Noch im selben Jahr verstarb
Axel Springer. Nach erfolgreichem IPO in den 80er-Jahren wurde die Aktie 2007 in das Segment
SDAX der
Deutsche Börse AG aufgenommen. Bereits drei Jahre später stufte der Börsendienstleister den Medienkonzern in den
MDAX hoch. Währenddessen führt Dr. Mathias Döpfner die Geschäfte als Vorstandsvorsitzenden. Der Aufsichtsrat wird dagegen von Dr. Guiseppe Vita geleitet. Neben der erfolgreichen Platzierung des Wertpapiers an der Börse erweiterte sich das Unternehmen in den letzten Jahrzehnten. Mittlerweile umfasst das Produktportfolio mehr als 240 Zeitungen und Zeitschriften sowie über 140 Online-Angebote. Darunter fallen Titel wie Hörzu, TV Digital, Computer Bild, immonet.de, stepstone oder Rolling Stone. Das Kerngeschäft betreibt die
Axel Springer AG in
Europa, wobei der Erweiterung in Ost
europa eine bedeutende Rolle beigemessen wird. Indes hält die
Axel Springer Gesellschaft für Publizistik 51,4% der Anteile. Der Streubesitz beläuft sich auf 40,04%, Friede Springer hält hingegen 5%, Mathias Döpfner 3,26% und die restlichen 0,3% befinden sich im Eigentum der
Axel Springer AG.