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BMW St Profil
Die
BMW Aktien-Gesellschaft ist weltweit als einziges Mehrmarken–
Automobilunternehmen aufgestellt, das eine reine Premium–Marken–Strategie verfolgt. Die Marken BMW, Rolls–Royce Motor Cars und MINI gehören neben den BMW–Motorräder zum Portfolio.
Das in München ansässige Unternehmen blickt mittlerweile auf eine fast hundertjährige Firmengeschichte zurück. 1917 kam es zur Gründung der Bayerischen Motoren Werke GmbH, die ein Jahr später in BMW Aktien-Gesellschaft umfirmiert wurde. In den 50er Jahren wendeten Kleinaktionäre und die Belegschaft eine Übernahme durch den Kontrahenten Daimler–Benz ab und Hauptaktionär Herbert Quandt forcierte die Sanierung von BMW.
Die 1970er Jahre waren für das Unternehmen von zentraler Bedeutung. Die erste Produktionsstätte außerhalb Deutschland wurde 1972 in Südafrika errichtet. Gleichzeitig wurden weltweit Vertriebstöchter angesiedelt. 1992 erfolgte dann der Gang in die USA – in South Carolina öffnete ein Produktionswerk für den BMW Z3. Meilensteine waren der Kauf der Rover Group 1994, die im Jahre 2000 wieder abgestoßen wurde und die Sicherung der Namensrecht an Rolls–Royce Ende des vergangenen Jahrtausends.
Ab 2000 fokussiert sich das Unternehmen auf ausgewählte Premiumsegmente in der internationalen Automobilindustrie. 2001 kam es folglich zur Einführung der Marke MINI. Seit 2007 erschließt sich BMW mit der Eröffnung einer Vertriebsgesellschaft und eines eigenen Montagewerks den Markt Indien; in über 30 Ländern ist das Unternehmen mit einer Vertriebsgesellschaft präsent. Neben
Daimler-Benz sind auch
Audi und dessen Muttergesellschaft
VW wichtige Mitbewerber.
Die Familie Quandt ist Hauptaktionär und verfügt über den Großteil der Aktien. BMW ist im
DAX sowie im
Euro Stoxx 50 gelistet. Neben Direktinvestments über die Börse ist es Anlegern ebenfalls möglich in Eurex-Optionen zu investieren.