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British American Tobacco Profil
1902 bündelten
Imperial Tobacco und die American Tobacco Company ihr internationales Geschäft in dem Joint Venture
British American Tobacco, kurz
B.A.T. American Tobacco stieß 1911 seine Anteile ab und überließ den Briten das Feld. Bereits im ersten Vierteljahrhundert nach Gründung wurde zügig von
Kanada bis
China expandiert. In
Deutschland entstand eine erste Produktionsstätte in Hamburg 1926. Sechs Jahre später kaufte der Konzern den renommierten Konkurrenten Haus Bergmann (HB) und fusionierte 1999 mit Rothmans.
Das Portfolio des Londoner Tabakkonzerns umfasst heute etwa 300 Marken, darunter bspw. Lucky Strike, Dunhill, Gauloises oder Lord. Daneben vertreibt
British American Tobacco auch Zigarren, Pfeifen- und Feinschnitttabak zum selber Drehen sowie die rauchfreie Tabak-Variante Snus. Mit dieser breiten Palette ist
B.A.T. vom Niedrigpreis- bis zum Premiumpreissegment positioniert. Durch Zukauf des ehemaligen türkischen Staatsmonopolisten Tekel sowie Scandinavion Tobacco Group, die Nummer 1 im weltweiten Pfeifentabakgeschäft, wurde 2008 die Marktposition entscheidend gestärkt. Und um im südamerikanischen Zigarettenmarkt aufzusteigen, wurde 2011 kurzerhand die kolumbianische Protabaco geschluckt. Als hinter
Altria weltweit zweitgrößter Zigarettenhersteller ist
B.A.T. in rund 180 Ländern vertreten.
British American Tobacco wurde erstmals 1911 an der London Stock Exchange (LSE) gelistet und ist Mitglied im
FTSE 100. In
Deutschland wird die Aktie in Frankfurt, Berlin, München, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg oder XETRA gehandelt.