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Enel Profil
Aus der Fusion mehrerer kleiner Gesellschaften wurde 1962 der Staatskonzern
Enel gebildet. Der Unternehmensname ist die Abkürzung von „Ente nazionale per l’energia elettrica“ (staatliche Einrichtung für elektrische Energie). 1992 wurde
Enel teilprivatisiert und sieben Jahre später der Stromnetzbetrieb aufgrund gesetzlicher Vorschriften an die eigens hierfür gegründete Tochtergesellschaft Terna ausgegliedert. Der Börsengang erfolgte 1999 in Mailand und New York. Terna wurde 2004 im Rahmen eines Spin-Offs aus der
Enel-Familie herausgelöst.
Der in Rom (Italien) ansässige Konzern legt den Schwerpunkt auf erneuerbare Energien und deckt folgende operative Geschäftsbereiche ab: Stromerzeugung, Transport, Verteilung und Stromversorgung. Mittlerweile ist
Enel als zweitgrößter europäischer Elektrizitätskonzern auch in Nord- und Lateinamerika aktiv. Ab 1997 bis 2005 engagierte sich
Enel -mit der Firma Wind Telecomunicazioni sogar zwischenzeitlich im
Telekommunikations-Bereich. Durch Verkauf an das Ägyptische Unternehmen Naguib Sawiris endete dieses Engagement 2005. Beim größten spanischen Energieerzeugungs- und Energieversorgungsunternehmen
Endesa sind die Römer seit 2007 Mehrheitsaktionär (92%). Wichtige Wettbewerber sind Stromkonzerne wie
E.ON,
RWE oder
Acciona.
Enel wird an der italienischen Börse im
FTSE MIB gehandelt sowie im
Euro Stoxx 50. Anleger können neben einem Direktinvestment über die Börse auch in
Eurex-Optionen investieren.