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Hochtief Profil
Hochtief gehört weltweit zu den größten Baufirmen und gilt hierzulande als Marktführer. Hierbei gliedern sich die Geschäftsbereiche in drei Sektoren auf. Das Segment Planen beinhaltet die Immobilienentwicklung bei der Planung, Finanzierung sowie Vermarktung von Projekten durchgeführt werden. Dem gegenüber umfasst der zweite Bereich
Bauen das klassische
Baugeschäft und Construction Management für den Hoch-, Tief- wie auch Infrastrukturbau. Im letzten Modul Betreiben werden alle Leistungen rund ums Asset-, Property-, Facility- sowie Energymanagement angeboten.
Die jetzige
Hochtief AG ging aus der von den Brüdern Balthasar und Philipp Helfmann 1874 in Bornheim gegründeten Bauunternehmung „Gebrüder Helfmann“ hervor. Nach dem Tode seines Bruders, wandelte Philipp Helfmann den Betrieb 1986 in eine Aktiengesellschaft für Hoch- und Tiefbau um. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts revolutionierte der Baustoff Stahlbeton die Bauindustrie, womit das Stadttheater von Freiburg sowie die Westend Synagoge in Frankfurt vom Konzern erbaut wurden. 1922 wechselte dann der Firmensitz nach Essen. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges profitierten die Essener vom Wirtschaftswunder und errichteten zahlreiche Gebäude – vorwiegend Kraftwerke. Die profitable
Hochtief AG weckte das Interesse von ACS, die im Juni 2011 über 50% der Aktienanteile erwarb.
Das im
MDAX geführte Unternehmen erhielt 1997 als Generalunternehmer für den
Commerzbank-Turm in Frankfurt am Main den „British Construction Industry Award“. Mit fast 300 Metern ist das Gebäude der höchste Bürokomplex
Europas.