Intel ist ein international führendes Unternehmen im Bereich
Halbleiterchips und Prozessoren. Die Produktpalette erstreckt sich von Speicherchips über Speicherplatten und –systemen bis zur Produktentwicklung hardwarebasierter Sicherheitslösungen. Von der zeitweiligen Fokussierung auf
Halbleitersysteme wurde zwischenzeitlich wieder Abstand genommen.
Intel schaut auf eine Unternehmenshistorie zurück, die im Jahre 1968 ihren Anfang genommen hat. Der erste
Halbleiterspeicher kam noch Ende der 60er Jahre auf den Markt, 1971 folgte der erste Mikroprozessor. Bereits in den ersten Jahren wuchs das Unternehmen rasant – 1972 eröffnete
Intel die erste internationale Produktionsstätte in Malaysia. Folglich wurden binnen einer Dekade
Intel Prozessoren zum „industriellen Standard“. Mit der zunehmenden Internationalisierung und Entwicklung neuer Produkte rückte DRAM, bis dahin wichtigstes Standbein des Unternehmenserfolgs, etwas in den Hintergrund. Die wachsende Konkurrenz durch japanische
Halbleiterhersteller und der damit verbundene Umsatzrückgang waren der Anlass. Ab Mitte der 80er Jahre, eingeläutet durch den Erfolg des Personal Computers, konzentrierte sich
Intel ganz auf Mikroprozessoren. Parallel wurden die Marketingaktivitäten in Asien forciert, so beispielsweise in Japan (ab 1986).
1991 rangierte
Intel auf der Rangliste der
Halbleiterhersteller auf Position 1 und gehörte weltweit zu den drei wertvollsten Unternehmen. Hervorzuheben sind ferner die Gründung der
Intel Foundation 1988 und das im neuen Jahrtausend ins Leben gerufene Programm „PC for Children in Need“. Insbesondere in den Jahren 1997 bis 2002 standen Übernahmen und Beteiligungen im Fokus – in den zurückliegenden 30 Jahren erwarb
Intel 70 Unternehmen.
Im Jahr 2011 hat die Gesellschaft die erfolgreiche Akquise des Wireless Solutions-Geschäfts der
Infineon Technologies AG abgeschlossen. Ebenfalls aus diesem Jahr datiert der Aufkauf des Sicherheitsanbieters McAfee. Knapp die Hälfte der fast 100.000 Mitarbeiter ist in den
USA beheimatet. Das Unternehmen wurde mehrfach in die Liste der „Best Companies to Work“ aufgenommen. Seit 1999 ist die
Intel-Aktie Bestandteil des
Dow Jones Industrial Index.