Im Mai 1940 eröffneten die Gebrüder Richard und Maurice
McDonald in San Bernardino, Kalifornien,
USA, ein eigenes Restaurant. Acht Jahre später wurde durch eine standardisierte Burger-Zubereitung sowie die Umstellung auf Selbstbedienung der Grundstein für die Erfolgsgeschichte gelegt. Von dieser Effizienz begeistert, trat der damalige Milchshake-Mixer-Vertreter Ray Kroc 1954 an die Brüder heran, um sie zu überzeugen mehrere
McDonald’s Restaurants zu eröffnen. Dies war auch das tatsächliche Gründungsjahr unter dem Namen „
McDonald’s“. 1961 übernahm Kroc schließlich das Unternehmen komplett, worauf die Goldenen Bögen ihren Siegeszug rund um die Welt starteten. In
Deutschland war es 1971 soweit, dass Konsumenten in den Genuss der beliebten Burger kamen.
Das Kerngeschäft der in Oak Brook, Illinois (
USA) ansässigen Firma ist nach wie vor der Verkauf von Fastfood wie Burger und Pommes Frites. 1993 wurde mit McCafe ein neues Geschäftsfeld erschlossen, das mittlerweile dem Konkurrenten Starbucks Paroli bietet. In mehr als 33.000 Restaurants weltweit versteht es der Marktführer, auf spezielle Wünsche der Kunden einzugehen. So wird in Israel beispielsweise koscheres Essen angeboten oder im hinduistischen Indien Lammfleisch anstelle von Rind. Mit
Walt Disney und
Coca-Cola bestehen seit vielen Jahren strategisch wichtige Kooperationen. Obwohl
McDonald’s nicht über die meisten Filialen verfügt, ist es doch die umsatzstärkste Fastfood-Kette der Welt.
Aktien von
McDonald’s wurden erstmals 1965 an der New Yorker Stock Exchange (NYSE) gehandelt. Der Konzern ist im
Dow Jones,
S&P 100 sowie im
S&P 500 gelistet. In
Deutschland werden die Aktien in Frankfurt, Stuttgart, Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Hannover und XETRA gehandelt.