Pfizer Inc. ist weltweit eines der größten
Pharmaunternehmen. Das Leistungsspektrum lässt sich in zwei Felder untergliedert: Biopharmaceutical and Diversified. Die Kompetenzfelder erstrecken sich über Medikamente im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Rheuma und Schmerz, Infektionen und HIV-Erkrankungen, urogenitale Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Augen- und Stoffwechselerkrankungen, Krebs bis hin zu Arzneimittel für Klein-, Hobby- und Nutztiere.
Die Unternehmensgeschichte reicht zurück bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Charles
Pfizer und Charles Erhart gründeten die Charles
Pfizer & Gesellschaft in Brooklyn, New York. Insbesondere die zwei Jahrzehnte nach dem letzten Weltkrieg waren geprägt von einem starken Unternehmenswachstum, einerseits organisch andererseits durch Zukäufe.
Pfizer gründete unter anderem Niederlassungen in Belgien, Brasilien, Kanada und England. Enge Beziehungen zu asiatischen Unternehmen, so zum Beispiel zur japanischen Firma Taito, wurden ebenfalls in den 50er Jahren eingegangen. Die Belegschaftszahl verdoppelte sich in dieser Dekade. Entsprechende Research-Aktivitäten und die Entwicklung neuer Medikamente forcierten das Unternehmenswachstum. Ende der 90er Jahre wurde
Pfizer vom Fortune Magazin als bekannteste/beliebteste
Pharmaziegesellschaft gekürt. Die Entwicklung und der Markteintritt von Viagra unterstützten den positiven Trend.Das neue Jahrtausend startete wiederum mit Akquisitionen von Warner-Lambert und Pharmacia. Daneben sollten strategische Partnerschaften, wie zum Beispiel mit Wyeth, die Aufstellung eines breit diversifizierten Unternehmens beflügeln. 2002 trat Pfizer als erster US-amerikanischer
Pharmaziekonzern der U.N. Global Compact bei, einem international ausgerichteten Netzwerk.
Negativschlagzeilen machten aber auch nicht vor
Pfizer halt. Die Übernahme von Wyeth 2009 war verbunden mit einigen juristischen Auseinandersetzungen, der Ruf von
Pfizer wurde beschädigt und die Integration der Übernahmeziele in den Konzern verlief nicht problemlos. Anfang 2011 wurde das Ziel von Einsparungen im Bereich Research verkündet.
Das Unternehmen ist seit April 2008 Mitglied im
Dow Jones Industrial Index und nahezu 3/4 der Anteile werden von institutionellen Investoren gehalten.