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Saipem Profil
Das italienische Öl-Service-Unternehmen ging 1957 aus einer Verschmelzung von SAIP mit der SNAM Montaggi hervor. Bereits ein Jahr später baute Saipem die erste Auslandsraffinerie im Libanon. 1960 folgte zudem das erste Offshore-Bohrloch Europas. In den 1970iger-Jahren wurde dann der Einstieg in das Montagegeschäft forciert z.B. durch Errichtung des Ölterminals am Bargain-Sar-Feld sowie dem Bau eines Pipeline-Legeschiffs für tiefes Gewässer. 1984 erfolgte das Listing an der Mailänder Börse. In den folgenden Jahrzehnten expandierte Saipem mittels Akquisitionen bspw. von Bouygues Offshore S.A. 2002 sowie Snamprogetti 2006.
Saipem, eine Tochter des italienischen ENI-Konzerns, ist Europas größter Öl-Service-Konzern. Zum Aufgabenfeld gehören Installation und Rückbau von Plattformen, Legen von Pipelines auf dem Wasser, in der Tiefsee sowie an Land. Zusätzlich zählen Bohr- und Fördertätigkeiten zum Dienstleistungsportfolio. Damit zeigt Saipem vorallem in Westafrika, Nordafrika, Zentralasien, Mittleren Osten und Südostasien Präsenz.
Die Geschäfte werden vom Firmensitz in Mailand (Italien) aus geführt.
Gelistet ist Saipem u.a. an der Milan Stock Exchange im
FTSE MIB. In Deutschland werden die Aktien auf Xetra sowie in Frankfurt, Stuttgart, Berlin, Düsseldorf, Hamburg und München
gehandelt.