Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Nach Beurteilung der Analysten bei der HSBC Trinkaus nutzen im deutschen Leitindex die Bullen ihre Gelegenheit.
Von Bewegungsarmut keine Spur mehr, so die HSBC-Experten. Schließlich sei es gestern den DAX-Optimisten gelungen, die zuvor auf der Oberseite abgesteckten Leitplanken aus der 90-Wochen-Linie (akt. bei 6.618 Punkten) sowie dem vorherigen Verlaufshoch bei 6.642 Punkten aus dem Weg zu räumen. Damit hätten die Bullen zunächst einmal das Zepter wieder übernommen.
Als nächste wichtige Anlaufzone dienten nun die Hochpunkte vom April bzw. Mai bei 6.813/76 Punkten. Auf dem Weg in diese Region markieren das 61,8%-Fibonacci-Retracement des gesamten Baisseimpulses von Mitte März bis Anfang Juni (6.705 Punkte) sowie die Parallele (akt. bei 6.741 Punkten) zum Erholungstrend seit Anfang Juni nennenswerte Etappenziele. Da die angeführte Trendlinie aber täglich um rund 12 Punkte steige, würden bereits Ende Juli Notierungen jenseits der 6.800er-Marke möglich. Auf der Unterseite gelte es dagegen, das Rebreak der Schlüsselmarken aus dem Hoch von Anfang Juli und der 90-Wochen-Linie bei 6.642/18 Punkten tunlichst zu verhindern. Trading-orientierte Anleger könnten diese Zone durchaus als Absicherung für neue Long-Engagements heranziehen.
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