Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von den aktuellen Aussichten beim DAX.
Aus der angeführten konstruktiven Indikatorenkonstellation im Stundenbereich habe der DAX gestern tatsächlich Kapital schlagen und eine technische Reaktion vollziehen können. An ihrer grundsätzlich vorsichtigen Einschätzung der deutschen Standardwerte ändert das den Experten zufolge aber nichts. So drohe heute das negative Schnittmuster zwischen der 38-Tagelinie und der 90-Periodenglättung bei aktuell 6.281 bzw. 6.276 Punkten Realität zu werden. Zusammen mit der Abwärtskurslücke vom 25. Juni von 6.229 zu 6.256 Punkten entstehe auf diesem Niveau ein massives Widerstandsbündel.
Unterhalb dieser Hürden sehen die Marktbeobachter den DAX per Saldo weiter kritisch, zumal die Erholungstendenz seit Juni letztlich als "bearishe" Korrekturflagge interpretiert werden müsse. Perspektivisch impliziere diese Konstellation einen Test des Tiefs von Anfang Juni bei 5.914 Punkten. Wichtige Etappenziele auf dem Weg in diesem Bereich markierten dabei das jüngste Verlaufstief bei 6.110 Punkten sowie das Fibonacci-Cluster aus zwei verschiedenen Projektionen bei 6.080/68 Punkten. Um den Druck vom Aktienbarometer zu nehmen, müssten dagegen die genannten Glättungslinien zurückerobert werden.
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