Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Im Kampf um den Sprung über das Hinderniscluster aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 6.223 Punkten) und dem kurzfristigen Abwärtstrend seit März (akt. bei 6.240 Punkten) hat der DAX® (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) am Freitag den Kürzeren gezogen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Erst oberhalb dieser Marken müssten die Bären ihren aktuellen Vorteil aufgeben, und ein Angriff auf die nächste massive Widerstandszone aus mehreren markanten Hochs und Tiefs bei knapp 6.500 Punkten wäre wieder Erfolg versprechend. Die technischen Indikatoren würden mit Blick auf das Kaufsignal der Stochastik allerdings Mut machen, dass die Hoffnungen auf ein erneutes Durchstarten auf der Oberseite noch nicht begraben werden müssten.
In die gleiche Kerbe schlage der jüngste Trendbruch im Verlauf des angeführten Oszillators. Die Eroberung des o. g. Clusters stehe in der neuen Woche damit zwar unter einem guten Stern. Solange die Weichenstellung aber weiter ausstehe, seien die Abwärtsrisiken noch nicht zu vernachlässigen. Eine erste Unterstützungszone finde sich im Bereich des jüngsten Verlaufstiefs bei 5.914 Punkten und der Parallelen (akt. bei 5.896 Punkten) zum angeführten Abwärtstrend. Das Kursziel aus der im Mai komplettierten S-K-S-Formation liege jedoch sogar bei 5.800 Punkten. (11.06.2012/ac/a/m)