Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Rückfall unter den alten Kreuzwiderstand aus den Hochpunkten bei 139,19/58 und der Parallelen zum Basisaufwärtstrend seit Sommer 2008 (auf Wochenbasis akt. bei 139,68) hinterlässt beim Euro-Bund-Future (ISIN DE0009652644/ WKN 965264) nachhaltige Spuren, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Zum Wochenbeginn habe das Rentenbarometer weiter Federn lassen müssen und nähere sich damit dem adjustierten Haussetrend seit April 2011 (akt. bei 136,38) mit großen Schritten weiter an. Müsse diese Bastion preisgegeben werden, würden sich bis zu den Tiefpunkten vom letzten Quartal 2011 bei knapp 133,00 nur noch untergeordnete Haltemarken ausmachen lassen.
Bis dorthin sei es noch ein gutes Stück, allerdings würden die technischen Indikatoren derzeit wenig Mut auf eine Verschnaufpause machen. So seien nach den Oszillatoren auch die von den Analysten betrachteten Trendfolger (MACD, Aroon) auf "short" geschwenkt und würden zur Vorsicht mahnen. Damit könnte sich einmal mehr die alte Tradingweisheit "false breaks are followed by fast moves" bewahrheiten.
In den kommenden Tagen würden die Analysten daher mit weiteren Kursverlusten rechnen. Ein erster Hinweis für eine Gegenwehr der Rentenbullen wäre die Rückeroberung der 38-Tages-Linie (akt. bei 137,68). (24.01.2012/ac/a/m)