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10:55 14.05.15

ZertifikateJournal: Mini Future Zertifikat auf Euro-Bund Future [HSBC Trinkaus & Burkhardt AG] "buy"

Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe ein Mini Future-Zertifikat (ISIN DE000TD2ANA2/ WKN TD2ANA) von HSBC Trinkaus & Burkhardt auf den Euro-Bund-Future (ISIN DE0009652644/ WKN 965264) als "Pick of the Week" vor.

Das sei schneller gegangen als gedacht. In ZJ Ausgabe 16.2015 hätten die Experten über einen möglichen Kurssturz bei deutschen Staatsanleihen nachgedacht. Habe der Euro-Bund Future am Erscheinungstag am 30. April noch bei rund 157 Punkten notiert, sei es in der Spitze bis auf 151,44 Zähler hinab gegangen. So tief habe der Euro-Bund Future schon seit November vergangenen Jahres nicht mehr gestanden.

Spiegelbildlich hätten sich die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen verhalten: Vom Tief bei 0,05 Prozent aus gesehen sei es innerhalb weniger Tage bis auf 0,78 Prozent nach oben gegangen. Solch große Kursbewegungen seien am Anleihenmarkt höchst ungewöhnlich. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Entwicklung ihren Anfang nahm, als Positionen - in diesem Fall mit Gewinnmitnahmen - geschlossen wurden, die in Bezug zu Anlagestrategien im Zusammenhang mit dem Quantitative Easing (QE) standen. So haben beispielsweise amerikanische Anleger ihre Käufe von europäischen Anleihen und ihre Sicherungsgeschäfte gegen den Rückgang des Euro glattgestellt", würden die Experten von Oddo Asset Management analysieren.

Interessanterweise hätten kurz vor dem Mini-Crash mehrere Gurus vor einem Zusammenbruch gewarnt: Bill Gross von Janus Capital, der weltweit bekannteste Anleiheinvestor, habe in den zehnjährigen Bunds die Short-Chance seines Lebens gesehen. Wenige Tage nach Gross habe Anleihen-Experte Jeff Gundlach von Doubleline Capital erklärt, dass er darüber nachdenke, mit 100-fachem Hebel gegen Bundesanleihen zu spekulieren - eine Aussage, die etliche Investoren stark verunsichert habe. "Es scheint, als wäre der Markt einige Monate lang zu selbstgefällig gewesen, als er die Renditen auf ein Niveau trieb, das unter den Einlagenzinssätzen lag", so die Oddo-Experten.

Daneben habe es aber auch harte Fakten gegeben. Die Verbesserung der makroökonomischen Bedingungen in der Eurozone habe für Nervosität gesorgt. Zudem sei der Zeitpunkt der ersten Zinsanhebung in den USA nach wie vor unklar. Dass sie kommen werde, sei hingegen so gut wie sicher. Denn andernfalls würde die FED erheblich an Glaubwürdigkeit verlieren. Zudem müssten sich die US-Notenbanker für den Fall eines Abschwungs der amerikanischen Wirtschaft mehr Handlungsspielraum verschaffen.

Die Ereignisse der vergangenen Handelstage hätten gezeigt, dass es im Vorfeld der FED-Zinserhöhung nochmals zu heftigen Turbulenzen kommen könnte. Kurzfristig stünden die Zeichen aber auf Beruhigung. Denn die Europäische Zentralbank (EZB) stehe im Rahmen ihres QE-Programms als Käufer parat. In den ersten neun Wochen nach dem Start am 9. März lägen die Währungshüter mit einem Ankaufvolumen von 108,7 Mrd. Euro voll im Plan. Denkbar sei auch, dass die EZB demnächst verbal interveniere, um die Renditen nicht zu stark ansteigen zu lassen.

Anleger mit Geduld können sich aber mit dem Euro-Bund Future Turbo Short von HSBC aus ZJ 16.2015 auf einen möglichen Kurssturz vorbereiten, so die Experten vom "ZertifikateJournal". Das Papier, das mit einem Hebel von 7,1 ausgestattet sei, habe seit der Besprechung zeitweise um ein Drittel zugelegt. Ein Einstieg oder Nachkauf könnte im Juli oder August Sinn machen - kurz bevor die Spekulationen um die US-Zinsanhebung voraussichtlich so richtig in die Gänge kommen würden. (Ausgabe 18/2015) (14.05.2015/zc/a/a)


Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


Quelle: ac


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