Dax
12.576,00
-0,56%
MDax
24.602,00
-1,23%
BCDI
147,48
-1,03%
Dow Jones
21.478,00
-0,07%
TecDax
2.209,50
-1,03%
Bund-Future
162,39
-0,60%
EUR-USD
1,14
0,18%
Rohöl (WTI)
45,32
1,30%
Gold
1.244,66
-0,37%

BCDI-Zertifikat-News



15:29 29.04.16

BCDI-Basiswissen: Der Währungseffekt als Stabilisator

Eine der bekanntesten und auch wissenschaftlich  fundiertesten Börsenregeln lautet: „Lege nicht alle Eier in einen Korb.“ Denn die sinnvolle Diversifikation innerhalb des Depots minimiert auch das Risiko und verhindert gleichzeitig eine gefährliche Klumpenbildung. Dies gilt für die Streuung über verschiedene Branchen ebenso wie für ein Investment in unterschiedliche Währungen. Der boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI) bietet beides. Denn die meisten der zehn ausgesuchten Champions-Titel haben ihren Sitz außerhalb der Eurozone: 


So entsteht der Währungseffekt

Werden ausländische Aktien an einer deutschen Börse in Euro erworben, entspricht der Kurs dem in der Fremdwährung an der ausländischen Heimatbörse quotierten Preis geteilt durch den Wechselkurs. Beträgt das EUR/USD-Verhältnis also wie aktuell rund 1,13, würde beispielsweise die in New York zu 61,60 US-Dollar gehandelte Altria-Aktie in Frankfurt etwa 54,51 Euro (= 61,60 / 1,13) kosten. Der Währungseffekt entsteht automatisch durch die Veränderung des Wechselkurses nach dem Kauf. Dabei würde unter sonst gleichen Bedingungen ein EUR/USD-Anstieg zu einem niedrigeren Euro-Aktienkurs und damit zu einem Verlust führen und umgekehrt. Deshalb ergibt sich aus einer Wechselkursveränderung immer ein Währungsrisiko oder eine Währungschance.

US-Aktien geben im BCDI den Ton an

Beim BCDI wird das Kapital gleich über fünf Währungsräume gestreut. Das größte Ländergewicht besitzen dabei die USA mit dem Tabakgiganten Altria, der Fast-Food-Kette McDonald’s sowie den beiden Haushaltsgüterkonzernen Church & Dwight und Colgate-Palmolive. Dahinter folgen mit jeweils zwei Vertretern Großbritannien (Diageo und British American Tobacco) sowie die Schweiz (Nestlé, Lindt & Sprüngli). Komplettiert wird der „Ausländer-Anteil“ durch den dänischen Insulinhersteller Novo Nordisk. Schauen wir uns die entsprechenden Währungsentwicklungen über verschiedene Betrachtungszeiträume an: 


BCDI: Negativer Währungseinfluss auf Jahressicht

Der Euro hat über die vergangenen zwölf Monate gegenüber vielen wichtigen Währungen zugelegt. So liegt die Gemeinschaftswährung  nicht nur im Verhältnis zum US-Dollar mit +4% in Front, sondern weist gegenüber Britischem Pfund (+8,3%) und Schweizer Franken (+6,1%) sogar ein noch deutlicheres Plus auf. Lediglich in Bezug auf die Dänische Krone zeigte sich der Euro geringfügig leichter. Da bei der BCDI-Berechnung die Aktiennotierungen der Defensiv-Champions in Euro berücksichtigt werden, hat sich also in der Summe für acht von zehn BCDI-Werten auf Jahressicht ein negativer Währungseffekt ergeben.

BCDI profitiert seit Börsenstart von positivem Währungseffekt

Ganz anders fällt das Ergebnis seit 1. Juli 2014, dem Börsenstart des BCDI, aus. Denn über diesen 22-monatigen Zeitraum verlor der Euro gegenüber allen relevanten Währungen. Ganz besonders schwach zeigte sich dabei die Gemeinschaftswährung im Verhältnis zum US-Dollar (-17,3%). Da sich ein fallender Euro positiv auf den Indexwert auswirkt, erhielten gerade die vier „Amerikaner“ im BCDI zusätzlichen Rückenwind von der Währungsseite. Zur Verdeutlichung dieses Währungseffektes ein konkretes Beispiel:  



Die Aktie von McDonald´s ist auf Jahressicht an der New Yorker Börse um +29,9% in US-Dollar gestiegen. In Euro hat der Titel an der Frankfurter Börse dagegen nur um +24,3% zugelegt. Dies führte also über 52 Wochen zu einem leicht negativen Währungseffekt. Betrachten wir jetzt die McDonald‘-Aktie seit dem Börsendebüt des BCDI:



Hier zeigt sich ein komplett anderes Bild. So konnte der Fast-Food-Gigant seit 1. Juli 2014 in US-Dollar „nur“ um +27,4% zulegen, während das Plus auf Euro-Basis mit +53,7% signifikant höher ausfiel. Die Währung hatte folglich über den 22-monatigen Zeitraum einen deutlich positiven Effekt auf die Kursentwicklung des Top-Defensiv-Champions.

Währungseffekte gleichen sich langfristig wieder aus

Auch wenn es in einzelnen Phasen zu teilweise sehr beachtlichen Währungseinflüssen kommt, gleichen sich die Wechselkurse langfristig gesehen in der Tendenz  aber immer wieder an. Konkret:



So konnte sich die McDonald’s-Aktie auf 10-Jahressicht an der Frankfurter Börse mit +316,3% gegenüber +276,1% (in US-Dollar) nur einen relativ moderaten Vorsprung herausarbeiten. Das heißt, die Währungsveränderung hatte über diesen langen Zeitraum nur einen begrenzten Einfluss. Wie der Chart zeigt, kam es zwischenzeitlich sogar mehrmals zu einer vollständigen Angleichung.

Fazit: Die breite Länder-Diversifikation verleiht dem BCDI noch einmal zusätzliche Stabilität, wobei mögliche Währungseinflüsse langfristig meist wieder egalisiert werden. Dieser Effekt führt zusammen mit der defensiven Grundausrichtung zu einem besonders geringen Schwankungsrisiko und einer langfristig massiven Outperformance der Sicherheits-Benchmark. Das BCDI-Zertifikat (WKN: DT0BAC) bietet sich deshalb gerade für einen dauerhaften und stressfreien Vermögensaufbau besonders an.

PS: Unter dem Link www.boerse.de/bcdi/feedback können Sie nachlesen, was Anleger über das BCDI-Zertifikat denken. Sind auch Sie ein überzeugter BCDI-Investor? Dann senden Sie uns doch einfach eine E-Mail samt Ihrer Erfahrungen mit dem BCDI-Zertifikat an bcdi@boerse.de. Als Dankeschön wird jede veröffentlichte Einsendung mit einer Flasche „Château Hausse“ belohnt!

Quelle: boerse.de


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Der boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI) wurde am 1. Juli 2014 an der Börse eingeführt, und zeitgleich emittierte die Deutsche Bank das BCDI-Zertifikat (WKN DT0BAC). Seit Auflegung ist das BCDI-Zertifikat durch die hervorragende Performance und unterdurchschnittlichen Rückgänge in Korrekturphasen zu einem der beliebtesten Index-Zertifikate Deutschlands geworden! So nutzen immer mehr Investoren das BCDI-Zertifikat (WKN DT0BAC) zum langfristigen Vermögensaufbau. Das BCDI-Zertifikat mit der WKN DT0BAC, können Sie bei jeder Bank, Sparkasse oder Ihrem Onlinebroker über die Börse Stuttgart kaufen.

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BCDI im Vergleich:
 DaxDow JonesBCDI
1 Woche -0,99% 0,21% -1,76%
Jahresanfang 10,16% 8,56% 9,35%
6 Monate 10,16% 8,56% 9,35%
1 Jahr 33,87% 23,23% 7,72%
30.06.2014 28,62% 27,50% 49,01%
3 Jahre 28,85% 27,31% 49,01%
5 Jahre 105,65% 70,24% 92,05%
10 Jahre 59,66% 59,84% 272,53%
15 Jahre 188,58% 132,11% 638,40%
31.12.1999 81,76% 86,61% 929,79%

Der BCDI ist ...

  • ... nach Dax und Euro-Stoxx der meistgehandelte Index bei den Aktien-Index-Zertifikaten
     (Quelle: Deutsche Bank)

Das BCDI-Zertifikat ist ...

  • ... die Nr. 3 beim Handelsvolumen der Aktien-Index-Zertifikate. (Quelle: Deutsche Bank)
  • ... die Nr. 1 im Jahr 2016 bei den Index- und Partizipations-Zertifikaten gemessen an der Orderanzahl der Euwax. (Quelle: Börse Stuttgart)
  • ... die Nr. 1 als meistgehandeltes Produkt aller Solactive-Indizes. (Quelle: Deutsche Bank)
  • ... die Nr. 1 nach der Order-Anzahl bei den Aktien-Index-Zertifikaten. (Quelle: Deutsche Bank)
Eckdaten zum BCDI-Zertifikat
WKN DT0BAC
ISIN DE000DT0BAC7
Emittent Deutsche Bank AG
Index-Berechnung Solactive AG
Bezugsobjekt BCDI
Referenzwährung EUR
Managementgebühr 0,125% pro Monat
Emissionstag 1. Juli 2014
Laufzeit unbegrenzt
Mindestanlage ab 1 Stück
Handelsplätze Wertpapierbörsen in Stuttgart und Frankfurt oder direkt über die Deutsche Bank
Der BCDI-Anlegerservice

Montag bis Freitag von 08:30 bis 18:00 Uhr
Tel.: 08031-20-33-240 / E-Mail: kontakt@bcdi.de