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BCDI-News



14:10 13.05.16

BCDI-Basiswissen: Index-Vergleich BCDI und OMX Copenhagen 20 Index

Auf kaum ein anderes europäisches Land trifft das Attribut „klein aber fein“ besser zu als auf das Königreich Dänemark. Denn der Staat im Norden des Kontinents verfügt über eine sehr erfolgreiche und äußerst robuste Wirtschaft (BIP 2015 +1,6%), die noch stärker als Deutschland auf den Export vor allem in die angrenzenden Länder setzt. Dabei ist die dänische Wirtschaft ähnlich wie andere skandinavische Staaten mit zahlreichen hoch spezialisierten und technologisch führenden mittelständischen Industrie- und Dienstleistungsunternehmen noch deutlich breiter aufgestellt als der große Nachbar.

EU-Profiteur mit geringer Verschuldung

Ein weiterer Pluspunkt: Die mit gerade einmal 40% des BIP sehr moderate Staatsverschuldung, die dem Land auch bei den Ratingagenturen die Top-Note „AAA“ einbringt. Darüber hinaus blieb Dänemark als Mitglied der Europäischen Union mit eigener konvertierbarer Währung von so manchen Verwerfungen in der Eurozone verschont, konnte aber gleichzeitig von der engen Bindung der dänischen Krone (DKK) an die Gemeinschaftswährung profitieren.

Dänische Aktien auf Top-Niveau

Angetrieben von der starken Wirtschaft hat sich beinahe unbemerkt von vielen Börsianern hierzulande der OMX 20, Leitindex der Börse Kopenhagen, in den vergangenen Jahren noch weitaus positiver entwickelt als beispielsweise der heimische Dax. Deshalb notiert die dänische Benchmark auch noch immer relativ nahe am Allzeithoch aus dem vergangenen Jahr bei 1040 Punkten (Abstand 8,6%).

OMX 20 stark aufgestellt

Der OMX Copenhagen 20 Index wurde am 3. Juli 1989 unter der früheren Bezeichnung „Københavns Fondsbørs Index“ (KFX) bei einem Stand von 100 Punkten in den Handel eingeführt. Das dänische Leitbarometer bildet die Wertentwicklung der 20 nach Marktkapitalisierung größten und liquidesten nationalen Aktien ab. Stärkster Wert im Index (ca. 20%) ist der BCDI-Titel Novo Nordisk, der sich mit einem Plus von 171,8% in den vergangenen fünf Jahren als bester Top-Defensiv-Champion erwiesen hat. Neben dem Weltmarkführer im Bereich Anti-Diabetika gehören auch die Nordea Bank und die Danske Bank sowie der Schmuckhändler Pandora und der Windanlagenbauer Vestas zu den Schwergewichten. Aber auch die weltgrößte Reederei Moeller-Maersk und der Brauereiriese Carlsberg sind im breit diversifizierten OMX 20 vertreten.

Anleger sollten beachten, dass der dänische Index in der Kursvariante angegeben wird, d.h. die regelmäßigen Ausschüttungen bei der Berechnung unberücksichtigt bleiben. Da der BCDI als Performance-Index einschließlich der Nettodividenden konzipiert ist, führt das beim Investor zu einer Art Zusatz-Einkommen.

Betrachten wir nun den Outperformance-Chart beider Indizes seit BCDI-Börsenstart am 1. Juli 2014:



Bereits auf dem ersten Blick lässt sich im Chart ein ziemliches Kopf-an-Kopf-Rennen erkennen, in dem der BCDI über den gut 22-monatigen Zeitraum mit +38,0% gegenüber +28,7% (OMX 20) die Oberhand behält. Dies führt zu einer Outperformance des BCDI von 9,3 Prozentpunkten (= 38,0 - 28,7; unteres Fenster).

BCDI auch langfristig klar in Front

Das dänische Leitbarometer kann in der Langzeitbetrachtung seit Ende 1999, dem Rückrechnungsbeginn des BCDI, mit einem Zugewinn von +273,1% gerade gegenüber anderen Standardindizes wie dem Dax (+41,7%) überzeugen. Dem BCDI (+855%) ist der OMX 20 allerdings auch über den gut 16-jährigen Zeitraum deutlich unterlegen, was die Outperformance der Defensiv-Benchmark von 581,9 Prozentpunkten (= 855 - 273,1) beweist. Dies spricht wiederum klar für den BCDI mit seinen zehn handverlesenen Einzeltiteln. Doch schauen wir uns neben der Ertrags- auch wieder die Risikoseite an:

BCDI zeigt beeindruckende Verlust-Resistenz



Bereits bei der Betrachtung der längsten Verlustphase springt die Abwärtsschwäche des OMX 20 sofort ins Auge. So dauerte der Verlustzeitraum mit 29 Monaten fast doppelt so lange wie beim BCDI (nur 15 Monate). Auch der absolute Wert fiel der Wert des OMX 20 mit -52,3% (BCDI nur -20,5%!) mehr als zweieinhalb Mal so hoch aus. Deshalb verwundert auch die lange Erholungsphase der Dänen-Benchmark bis zum alten Hoch von 29 Monaten kaum (BCDI lediglich 8 Monate). Wird die Phase des höchsten Verlustes zu Rate gezogen, fällt das Ergebnis ähnlich deutlich zugunsten des BCDI aus.

BCDI dominiert auch in der Verlust-Statistik



Die Zahlen bei den Verlustphasen werden auch von den Kennzahlen in der Verlust-Statistik bestätigt. So schneidet auch hier der BCDI durchweg besser ab, wie sich beispielsweise beim Durchschnittsverlust in negativen 12-Monats-Zeiträumen zeigt (BCDI:-8%, OMX 20: -17,6%).

Das Performance-Dreieck

Im Performance-Dreieck werden die Kursveränderungen für beliebige Anlagezeiträume auf Jahresbasis abgebildet. Auf der horizontalen Achse sind die einzelnen Kaufjahre eingezeichnet und auf der vertikalen Achse die verschiedenen Verkaufsjahre. Die jeweils erzielte Gesamt-Performance lässt sich an den Schnittpunkten ablesen.

BCDI: Gewinnhäufigkeit von 96%!



Auf den ersten Blick ist zu erkennen, dass im Performance-Dreieck des BCDI die Farbe Grün dominiert. So verzeichneten Anleger mit dem BCDI bei 120 möglichen Kombinationen von Kauf- und Verkaufszeitpunkten 115 Mal Gewinne, womit sich eine herausragende Gewinnhäufigkeit von 96% ergibt! Dabei kam es fast ausschließlich zu zwei- und sogar dreistelligen Kurszuwächsen. Nur fünf Mal wurden Rücksetzer verzeichnet, die mit maximal -13% außerdem sehr moderat ausfielen.

OMX 20 mit Gewinnhäufigkeit von 83%



Ganz anders das Bild bei dem Performance-Dreieck des dänischen Leitindex. Hier sind speziell die zwei großen Baisse-Phasen seit 2000 (Dotcom- und Finanzkrise) an der starken Häufung der Verlust-Szenarien (rote Cluster) erkennbar. Insbesondere die tiefroten Rechtecke mit Verlusten von bis zu -47% zeugen von einer deutlichen Schwäche, wenn während des jeweiligen Crashs auf Tiefstkursen schnell wieder die Reißleine gezogen wurde. Insgesamt endeten 100 der 120 möglichen Kombinationen im Plus, woraus sich über den langen Zeitraum eine Gewinnhäufigkeit von 83% ergibt.

Zum Abschluss noch ein Blick auf die drei Kennzahlen der Performance-Analyse, mit denen sich die bisherigen Ergebnisse ebenfalls noch einmal bestätigen lassen. Im Einzelnen:

BCDI legt im Schnitt jährlich um 14,9% zu

So bleibt der OMX 20 trotz eines im Schnitt über die vergangenen zehn Jahre respektablen Zugewinns von +8,8% p.a. (zum Vergleich: Dax nur +4,9% p.a.) immer noch deutlich hinter dem BCDI (+14,9% p.a.) zurück. Auch bei der Gewinn-Konstanz als Kennziffer für die Wahrscheinlichkeit einer positiven Rendite schneidet der BCDI-Herausforderer ebenso etwas schwächer ab wie bei der Verlust-Ratio als Maßzahl für die Gefahr eines Verlustes über den zehnjährigen Zeitraum.

Fazit: „BCDI-Tuning“ für OMX 20 zu wenig

Der dänische Leitindex erwies sich gerade in den Jahren nach der letzten stärkeren Abwärtsphase im Sommer 2011 als hartnäckiger Herausforderer für den BCDI. Dabei trug die hervorragende Performance der mit zirka 20% hochgewichteten Novo-Nordisk-Aktie einen wesentlichen Teil dazu bei. Allerdings kann der OMX 20 gerade in Abwärtsphasen (-5,9% seit Jahresanfang) nicht überzeugen, was wiederum die langfristig hohe Bedeutung eines so defensivstarken Index wie dem BCDI unterstreicht (nur -0,1% seit Jahresbeginn). Für Anleger bietet sich deshalb das BCDI-Zertifikat (WKN: DT0BAC) für einen dauerhaften und stressfreien Vermögensaufbau besonders an.

Wenn Sie wissen möchten, wie das Ergebnis des BCDI im Vergleich zu anderen bekannten Aktienindizes ausfällt, haben Sie unter dem Link www.boerse.de/bcdi/indexvergleich die Möglichkeit, den mit den März-Schlusskursen aktualisierten Report „Der große Indexvergleich“ kostenlos per Post anzufordern. In dieser Studie vergleichen wir den BCDI mit 26 anderen Aktienbarometern aus den Segmenten Länder-Indizes, Internationale Indizes und Strategie-Indizes. Ein Blick in den Report lohnt sich also!

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Quelle: boerse.de


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Der boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI) wurde am 1. Juli 2014 an der Börse eingeführt, und zeitgleich emittierte die Deutsche Bank das BCDI-Zertifikat (WKN DT0BAC). Seit Auflegung ist das BCDI-Zertifikat durch die hervorragende Performance und unterdurchschnittlichen Rückgänge in Korrekturphasen zu einem der beliebtesten Index-Zertifikate Deutschlands geworden! So kauften Anleger bis Ende August 2016 mehr als 1.500.000 Zertifikate, womit sich das Anlagevolumen sogar auf über 200 Millionen Euro beläuft!

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boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI) im Vergleich
 DAXDow JonesBCDI
1 Woche -2,52% -1,35% -1,71%
6 Monate 5,23% 2,89% 2,40%
Jahresanfang -3,14% 4,12% 0,14%
1 Jahr 10,11% 13,05% 11,21%
30.06.2014 5,82% 7,83% 38,31%
3 Jahre 20,13% 18,91% 56,92%
5 Jahre 84,51% 62,66% 121,51%
10 Jahre 73,30% 55,35% 308,96%
15 Jahre 141,53% 105,07% 601,37%
31.12.1999 49,54% 57,81% 855,84%

Der BCDI ist ...

  • ... nach Dax und Euro-Stoxx der meistgehandelte Index bei den Aktien-Index-Zertifikaten
     (Quelle: Deutsche Bank)

Das BCDI-Zertifikat ist ...

  • ... die Nr. 3 beim Handelsvolumen der Aktien-Index-Zertifikate. (Quelle: Deutsche Bank)
  • ... die Nr. 1 im Jahr 2016 bei den Index- und Partizipations-Zertifikaten gemessen an der Orderanzahl der Euwax. (Quelle: Börse Stuttgart)
  • ... die Nr. 1 als meistgehandeltes Produkt aller Solactive-Indizes. (Quelle: Deutsche Bank)
  • ... die Nr. 1 nach der Order-Anzahl bei den Aktien-Index-Zertifikaten. (Quelle: Deutsche Bank)
Eckdaten zum BCDI-Zertifikat
WKN DT0BAC
ISIN DE000DT0BAC7
Emittent Deutsche Bank AG
Index-Berechnung Solactive AG
Bezugsobjekt BCDI
Referenzwährung EUR
Managementgebühr 0,125% pro Monat
Emissionstag 1. Juli 2014
Laufzeit unbegrenzt
Mindestanlage ab 1 Stück
Handelsplätze Wertpapierbörsen in Stuttgart und Frankfurt oder direkt über die Deutsche Bank
Der BCDI-Anlegerservice

Montag bis Freitag von 08:30 bis 18:00 Uhr
Tel.: 08031-20-33-240 / E-Mail: kontakt@bcdi.de