Dax 10947.0 1.59%
MDax 21147.0 0.78%
TecDax 1717.5 0.62%
BCDI 129.42 0.12%
Dow Jones 19242.21 -0.05%
Nasdaq 4778.58 -0.17%
EuroStoxx 3130.5 0.45%
Bund-Future 160.3 0.28%

Dax-Trading

Dax-Trading Grundlagen
Dax-Trading

Vorteile von DAX-Trading

Neben speziellen Länder-Indizes – wie z.B. dem deutschen Leitindex DAX, der stellvertretend für Deutschland mehr als dreiviertel des hier ansässigen Börsenkapitals widerspiegelt – treffen private Anleger an den Börse auf eine ganze Fülle von Indizes. Denn heutzutage bieten fast alle Börsenbetreiber (bspw. die Deutsche Börse oder die New York Stock Exchange NYSE), viele große Finanzdienstleister (Standard & Poor´s) oder traditionelle Verlagshäuser wie Dow Jones verschiedene Aktienbarometer an. Das Spektrum reicht dabei von Welt-Indizes, über Branchen-Barometer, bis hin zu maßgeschneiderten Indizes für spezielle Themen- oder Fachgebiete (sog. Customized Indizes). Doch warum erfreuen sich Indizes einer immer größer werdenden Beliebtheit? Worin liegen die Vorteile?

Klasse statt Masse!

Wer auf einen Index setzt, verfügt damit – ohne sich darüber vielleicht Gedanken zu machen – bereits über eine Strategie für seine Aktien-Engagements. Denn neben der Funktion, die Entwicklung des gesamten Aktienmarktes darzustellen, führen Indizes bereits – je nach Berechnungsgrundlage – eine Art Vor-Selektion durch. Am Beispiel des DAX werden die Vorteile deutlich. Im Detail:

Um in den DAX aufgenommen zu werden, haben die jeweiligen Aktien eine Menge an Grundvoraussetzungen zu erfüllen. So müssen die Titel z.B. im Prime Standard gelistet sein, ständig über das elektronische Handelssystem Xetra gehandelt werden und einen Streubesitz von mindestens 10 Prozent aufweisen. Für die Aufnahme in MDAX und TecDAX ist darüber hinaus die Zuordnung in die Bereiche der klassischen bzw. technologischen Unternehmen unumgänglich. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, wird in Form einer Rankliste unter den Gesichtspunkten „Orderbuch-Umsatz am Frankfurter Parkett und in Xetra“ sowie „Streubesitz-Marktkapitalisierung“ an bestimmten Stichtagen das deutsche Leitbarometer nach genauen Regeln zusammengesetzt. Für den privaten Investor bedeutet das:

Kein unsystematisches Risiko

Die Investition in einen Index ist vielmehr mit einem Engagement in ein ganzes Portfolio als mit einer Beteiligung an nur einer einzelnen Aktie zu vergleichen. Denn beim DAX setzt man so bspw. gleich auf 30 verschiedene Werte. Damit profitiert der Investor nicht von irgendwelchen willkürlich ausgewählten Titeln, sondern kann sich durch das oben beschriebene Auswahlverfahren sicher sein, dass er stets an den Kursbewegungen der nach Marktkapitalisierung und Streubesitz größten deutschen Aktien partizipiert. Durch die transparente und jederzeit nachvollziehbare Zusammensetzung des Index und die automatische gewichtete Aufteilung des Kapitals auf 30 verschiedene Werte kann der Anleger das unsystematische Risiko – z.B. Managementfehler im Unternehmen –, das bei Investitionen in einzelne Werte immer besteht, nahezu gänzlich eliminieren. Hinzu kommt:

Hohe Liquidität, ständig präsent

Alleine das deutsche Leitbarometer mit den 30 enthaltenen Aktien spiegelt rund 80% des in Deutschland zugelassenen Börsenkapitals wieder. Mit einer Investition in den DAX kann sich der Investor also gewiss sein, dass er a) nur an Aktien mit einem hohen Handelsumsatz partizipiert und b) an jedem großen Trend des Gesamtmarktes beteiligt ist. Die hohe Liquidität und damit das große Interesse an DAX, MDAX sowie TecDAX führen zu einer ständigen Medienpräsenz, womit sich der Investor schnell und jederzeit über den Stand seiner Engagements informieren kann. Doch:

Profitieren von steigenden und fallenden Kursen

Alle Indizes, egal wie gut sie aufgestellt sind, unterliegen dem Marktrisiko. D.h. fällt der gesamte Aktienmarkt, so werden auch DAX & Co. Federn lassen müssen. Das muss allerdings nicht unbedingt ein Nachteil sein, denn das Hauptargument für Index-Engagements ist die Fülle an Derivaten. Wie Sie mit Baisse-Positionen auf den DAX auch von fallenden Kursen profitieren können, lesen Sie in der nächsten Rubrik „Das Derivate-Universum“.