Dax 11188.0 0.07%
MDax 21467.0 -0.02%
TecDax 1734.0 -0.03%
BCDI 130.93 0.00%
Dow Jones 19614.81 0.33%
Nasdaq 4856.62 0.14%
EuroStoxx 3193.0 -0.06%
Bund-Future 160.19 -0.12%

ETF-Wissen

ETF-Grundlagen
ETF-Wissen

ETF-Auswahlkriterium: Bekanntheitsgrad

Bekannte und proprietäre Indizes 


Darüber hinaus sollten Sie genau darauf achten, auf welchen Index sich Ihr ETF bezieht. Bei einigen exotischen Märkten oder besonderen Konstruktionen gibt es keine offiziellen Indizes. Aus diesem Grund muss die Bank (der Emittent), die den ETF auf den Markt bringt, selbst einen Index erfinden. Man nennt solche Indizes proprietär.

 

Sie haben einige Nachteile:

 

Für Anleger ist es meist schwierig, den aktuellen Wert herauszufinden. Meist muss man sich durch eine ganze Fülle von Internetseiten klicken, um die Daten zu ermitteln. Selbst wenn der Emittent den Wert auf seiner Webseite angibt, erfährt man meist nur wenig über die genaue Zusammensetzung und Berechnung des Index. Proprietäre Indizes stoßen daher bei Kritikern auf Vorbehalte, zumal die Kriterien für die Aufnahme einzelner Aktien nicht immer unmittelbar nachvollziehbar sind.

 

Als Anleger sollten Sie deshalb ETFs auf bekannte Indizes bevorzugen. Nur in einigen Nischenmärkten oder bei der Umsetzung von Anlagestrategien sind Sie auf proprietäre Indizes angewiesen.