boerse.de - Europas erstes Finanzportal
Dax6.398,501,30%Dow Jones12.529,750,26%EUR-USD1,25900,47%
MDax10.301,001,09%Nasdaq2.531,35-0,61%Rohöl (WTI)91,300,34%
TecDax758,251,16%EuroStoxx2.174,590,83%Gold1.565,000,30%
ETF-Wissen
Die Vorteile von ETFs

Kostenvorteile

Im Vergleich zu herkömmlichen Investmentfonds haben ETFs enorme Kostenvorteile.

 

Als Anleger sollten Sie bedenken, dass hohe Kosten die Rendite über kurz oder lang schmälert. Viele Anlageprodukte erwirtschaften nur einen minimalen Betrag, da die hohen Kosten und Gebühren fast die gesamte Rendite aufzehren. Das gilt insbesondere für Finanzprodukte, die mit Steuervorteilen werben oder aus einer komplexen Struktur bestehen. Vor allem im Bereich der Altersvorsorge erweisen sich kapitalbildende oder fondsgebundene Lebensversicherungen als wenig geeignet. Aufgrund der langen Bindung von 12 Jahren, der niedrigen Rendite und der hohen Kostenbelastung sind die Erträge äußerst mager und werden durch die Inflation zusätzlich entwertet.

 

ETFs hingegen haben viele Vorteile

  • kein Ausgabeaufschlag
  • niedrige jährliche Verwaltungsgebühren (zwischen 0,10 und 1%)
  • bei Direktbanken entfällt die Depotgebühr

Die entstehende Kosten beim Kauf und Verkauf von ETFs können durch geschickte Strategien gesenkt und vermieden werden. So sollten Sie ETFs nur bei kostengünstigen Banken handeln, die niedrige Provisionen im Börsenhandel haben oder Ihnen eine Pauschalgebühr abverlangen.

 

Wie Sie Kosten beim Erwerb von ETFs sparen

  • Kaufen Sie über eine kostengünstige Direktbank.

  • Akzeptieren Sie nur eine niedrige Bankprovision oder eine Pauschale für den Börsenhandel (die unter 10 Euro je Transaktion liegen sollte).

  • Suchen Sie sich eine Börse aus, die mit niedrigen Transaktionskosten verbunden ist. Auch zwischen den Börsenplätzen herrscht ein reger Wettbewerb, den Sie nutzen sollten.

  • Achten Sie darauf, dass Teilausführungen nicht zusätzlich abgerechnet werden, sondern in der Pauschale Ihrer Bank enthalten sind, denn manche Banken  berechnen in diesem Fall die Provision zwei Mal. 

  • Sie können Teilausführungen vermeiden, indem Sie einen Orderzusatz wählen, der festlegt, dass die Order nur komplett ausgeführt werden soll. Diesen Orderzusatz nennt man »Fill or kill«.

  • Informieren Sie sich über den außerbörslichen Handel direkt mit dem Emittenten. Dabei fallen meist geringere Gebühren an und die Handelszeiten dauern bis 22 Uhr. 

  • Manche Banken bieten auch bei bestimmten, ausgewählten ETFs den gebührenfreien Kauf und Verkauf an (Premium-Angebot). Informieren Sie sich, ob Ihre Bank ein solches Angebot hat.

  • Akzeptieren Sie nur eine Bank, die Ihre Wertpapiere kostenlos verwaltet und keine Depotgebühren in Rechnung stellt. Besonders vorteilhaft ist es, wenn Ihr Verrechnungskonto (häufig ein Girokonto) zusätzlich verzinst wird.