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TecDax 1742.5 0.46%
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ETF-Wissen

ETF-Grundlagen
ETF-Wissen

Wie werden ETFs gehandelt?

Wenn Sie ETFs kaufen, können Sie Ihre Order über das Internet abwickeln. Sie sollten dabei herausfinden, wie die Wertpapierkennnummer (WKN) oder die Internationale Wertpapierkennnummer (ISIN) Ihres ETFs lautet. Jedes Finanzprodukt hat eine eindeutige Nummer, mit deren Hilfe Ihr Berater sofort weiß, welchen Fonds oder welches Wertpapier Sie meinen. Diese Nummer müssen Sie in das Online-Formular (die Maske) eintragen. Danach können Sie einen Börsenplatz auswählen. Nehmen Sie die Börse, die die günstigsten Preise bietet.


Bei ETFs, die hohe Schwankungen aufweisen, ist es außerdem ratsam, ein Limit zu setzen. Stellen Sie sich vor, Sie kaufen einen ETF, der gerade bei 25 Euro notiert. Einen Bruchteil einer Sekunde, bevor Sie auf das »Auftrag bestätigen«-Feld klicken, springt der Wert auf 28 Euro, doch Sie haben schon den Auftrag verschickt. Dann zahlen Sie je Anteil 3 Euro mehr.

 

Bei einigen ETFs, die sich auf sehr stark schwankende Märkte wie beispielsweise Schwellenländer beziehen, kann der Kurs wahre Sprünge vollziehen. Deshalb sollten Sie zu Ihren eigenen Sicherheit immer ein Limit setzen. Wenn Sie beispielsweise ein Limit von 25,50 Euro gesetzt hätten, wäre Ihnen der höhere Preis erspart geblieben. Natürlich wären Sie dann auch nicht zum Zuge gekommen, wenn die Notierung plötzlich um mehrere Euro steigen würde.

 

Überlegen Sie sich daher, welches Limit Sie setzen wollen.

 

Berücksichtigen Sie eine gewisse Bandbreite, aber setzen Sie das Limit bei ETFs mit starken Schwankungen sehr eng. Bisweilen ist es besser, Sie kommen nicht zum Zuge, als dass Sie viele Euro mehr bezahlen müssen. Nur bei ETFs, die geringe Schwankungen aufweisen, können Sie auf eine Limitierung verzichten.

 

Beim Kauf eines ETF müssen Sie Folgendes angeben

  • Börsenplatz (XETRA, Regionalbörse oder außerbörslicher Handel)
  • Stückzahl
  • Limit

Nachdem Sie den ETF gekauft haben, verstreichen in der Regel drei Tage, dann wird der Betrag von Ihrem Referenzkonto, das ist fast immer das Girokonto, das Sie angegeben haben, abgebucht. Die Bank verwahrt die ETFs in Ihrem Depot. Heutzutage werden Wertpapiere nicht mehr wie vor vielen Jahrzehnten als Urkunden original im Tresor eingeschlossen, sondern Ihre ETFs werden einfach elektronisch in Ihr Depot gebucht. Sie erhalten dafür von der Bank eine Wertpapierabrechnung, die Ihnen auch online vorgelegt werden kann.


Wenn Sie die ETFs wieder verkaufen wollen,

 

erteilen Sie einfach einen Verkaufsauftrag, den Sie telefonisch, online oder auf anderem Weg einreichen können. Die Bank macht aber noch mehr für Sie: Manche Fonds haben Ausschüttungen. Diese werden automatisch auf Ihrem Konto gutgeschrieben, und Sie erhalten von der Bank eine Benachrichtigung. Für diese Depotverwaltung berechnen vor allem Filialbanken eine Depotgebühr, die aber meist im Promillebereich angesiedelt ist. Direktbanken haben aber auch hier die besseren Konditionen und verzichten überwiegend auf die Depotgebühr.