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Kolumne17:36 25.01.16

Börsenexperte und Autor Volker Meinel

ABC – Die Dominanz geht weiter

Kennen Sie Alphabet...? `Klar, die „alte“ Google-Aktie. Sie hat in den vergangenen zwölf Monaten die von Apple und von Facebook überflügelt. Auch auf kurze Sicht entwickelte sich die Aktie besser als die beiden anderen großen Technologiewerte.
 

Ein wichtiger Grund ist das unter Google firmierende weiter flott laufende Online-Werbegeschäft. Dieses an die Suchmaschine angekoppelte Geschäft trägt weiterhin neu Zehntel zum Gesamtumsatz bei. Das sieht nach einem großem Klumpenrisiko aus.

Allerdings arbeitet Alphabet seit Jahren am Ausbau von weiteren Ertragsströmen, ohne jedoch weitere Details zu nennen. Jetzt wurden am Rande eines Gerichtsfalls laut einem Bericht von Bloomberg hoch vertrauliche Details publik. Denn Oracle, ein großer Hersteller von Datenbanken und Software für Firmen, hatte Google 2010 vor Gericht gezogen. Vorwurf: Bei der Entwicklung des Betriebssystems Android habe Alphabet die Java-Programmiersoftware benutzt, ohne Oracle, den Inhaber dieser Programmiersoftware, dafür zu entschädigen. Google verteidigt sich mit dem Hinweis, es handle sich im Open Source-Software. Im Zuge dieses Falls wurde publik, dass Alphabet eine Milliarde Dollar an Apple bezahlt hatte, damit die Suchmaschine weiterhin auf den iPhones prominent platziert wird.
 

Und noch viel wichtiger: Alphabet hatte mit dem Android-Betriebssystem, das man umsonst an die Smartphone-Hersteller der Welt abgibt, seit der Einführung einen Umsatz von 31 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 22 Milliarden Dollar eingespielt. Alphabet erhält das Geld für die Werbung, die Google auf die Android-Smartphones überspielt. Und auch der mobile App Store, Google Play, wirft einiges Geld ab.

Auch wenn der Anteil dieser Einnahmen noch nicht eine dramatische Schwäche der Werbung ausbügeln würde - mit einer Gewinnmarge von 70 Prozent bewegt sich (auch) das Geschäft mit der Android-Software auf einem Niveau, das für Alphabet weiterhin attraktiv ist. Es ist für einen dominanten Internet-Werbeunternehmen sehr schwierig, weitere große Geschäftsfelder aufzubauen, die ebenfalls attraktive Margen aufweisen.

Am Aktienmarkt hat man den Stellenwert der bisher unter Verschluss gehaltenen Informationen verstanden - und die Aktie umgehend höher bewertet. Das könnte dann am Ende auch für Investoren, die mit Anlage- und Hebelprodukten in Alphabet investieren möchten spannend sein. Hebelstarke MINI-Long Scheine gibt es mit Klick auf www.bnp.de

 

 

 

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Performance: Dax-Aktien 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 8,93 auf 6,79 Euro
Performance: -24,90%

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