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Kolumne16:56 02.01.12

Börsenexperte, Experte und Author Katja Zacharias
Aktien mit dem M-Faktor: Unternehmen mit Marktmacht bringen Schwung ins Depot!
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

vielen von Ihnen ist sicherlich bekannt, dass Carlos Slim Helú, Bill Gates und Warren Buffett die drei reichsten Männer der Welt sind. Aber wissen Sie auch, dass sich der Erfolg der drei Herren mit den sehr unterschiedlichen Biografien letztlich doch auf einen einzigen Faktor zurückführen lässt? Das „Zauberwort“ heißt Monopol. Slims Konzern Telmex verfügt über fast das gesamte mexikanische Telefonnetz. Bill Gates Vermögen stammt aus marktbeherrschender Software. Und Warren Buffett hat Zeit seines Lebens in Unternehmen investiert, die jeweils ihr geschäftliches Segment dominierten.

Privatanleger tun also gut daran, es den Superreichen nachzumachen und das Depot mit Aktien von Firmen zu bestücken, die zumindest monopolistische Tendenzen aufweisen. Damit lassen sich gleich drei Fliegen mit einer Klappe schlagen:

1. Überdurchschnittliche Renditen
Unternehmen mit Strukturen, welche zu einem Monopol führen, verfügen über signifikante Vorteile gegenüber der Konkurrenz. Sie kontrollieren ihre Märkte, was es schwierig oder unmöglich für andere macht, ebenfalls in diesem Segment profitabel tätig zu sein. Solche Firmen stellen einzigartige Produkte her, welche nur schwer nachzuahmen sind. Aufgrund von Preismacht können höhere Margen erzielt werden. Alles in allem führt dies zu einer höheren Profitabilität, welches sich wiederum langfristig in einer positiven Kursentwicklung niederschlägt.

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2. Risikominimierung
Ein weiteres wichtiges Charakteristikum von Unternehmen mit Marktmacht ist die Stabilität innerhalb verschiedener Wirtschaftszyklen. Tatsächlich zeigen solche Firmen gerade während ökonomisch schwierigen Zeiten ihre Größe, denn dann können günstig strategische Akquisitionen getätigt und die Schwachstellen kleinerer Konkurrenten ausgenutzt werden. In Abschwüngen trifft es die Spitzenwerte zuletzt und ihre Erholungsphase beginnt am frühesten.

3. Langfristeignung
Beteiligungen an Unternehmen mit monopolistischen Tendenzen benötigen aufgrund der Qualität des Geschäftes wenig Beobachtung innerhalb des Depots. Daher eignen sich solche Aktien hervorragend als stressfreie Langfristinvestments, welche im besten Falle mit den Jahren sogar immer bessere Renditen abwerfen, sei es durch die Kursentwicklung oder die Dividenden.

Mein Rat: Beteiligen auch Sie sich am globalen Monopoly! Bei der Auswahl geeigneter Werte helfen wir Ihnen gern weiter; wer wie die Superreichen vom M-Faktor profitieren möchte, wird bei unseren Champions garantiert fündig. Die besten Einstiegszeitpunkte sowie Hinweise zum richtigen Verhältnis von Cash-Bestand und Investitionsquote runden das Angebot des boerse.de-Aktienbriefs ab.

Einen guten Start ins Börsenjahr 2012 wünscht Ihnen
Ihre

Katja Zacharias


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