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Kolumne13:35 27.05.16

Börsenexperte und Autor Hermann Kutzer

Aktienkurse – Der wundersame Ausbruch des Dax

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

Ifo? Euro? Ölpreise? Griechenland? Die Marktkommentatoren sammelten gestern eifrig diese und andere Faktoren, um die Fortsetzung des überraschenden Höhenflugs der Aktienkurse zu begründen (was aber nicht überzeugend ist). Vorsicht, geschätzte Anleger, wenn Sie lesen, der Dax habe jetzt wohl den „entscheidenden“ Ausbruch erlebt! So klar ist das Börsenumfeld gewiss nicht. Auch technisch ist noch nichts entschieden (200-Tage-Linie müsste deutlich und dauerhaft vom Dax nach oben durchstoßen werden). Ich möchte den jüngsten Aufschwung lieber als neuen Anlauf, als Ausdruck wieder aufkeimender Hoffnung werten. Deshalb empfehle ich auch nicht, hastig die vorhandene Liquidität voll zu investieren.

Noch zurückhaltender interpretieren Frankfurter Verhaltensanalysten die starke Kurserholung in ihrem jeden Mittwoch veröffentlichten Stimmungsbericht. Der Dax habe dabei seine breite Konsolidierungszone an der Oberseite durchbrechen können. Ursächlich für diesen Impuls waren laut der Erhebung an der Frankfurter Börse insbesondere Neupositionierungen institutioneller Anleger, denn 9 Prozent dieser Gruppe haben seit vergangenem Mittwoch Aktien gekauft, 6 Prozent sind aus den Short-Positionen herausgegangen. Der Sentiment-Index der Profis schnellt auf +31 Punkte. Kurzum: „Es muss einen fundamentalen Stimmungswechsel gegeben haben, wenn innerhalb einer mehrwöchigen Seitwärtsbewegung plötzlich Nachfrage entsteht.“ Da der Anstieg des Dax jedoch vornehmlich heimischen Akteuren zuzuschreiben sei, sieht der Verhaltensökonom Joachim Goldberg den jüngsten Impuls mit einiger Skepsis.

Genauso wie die Privatanleger, die in Folge von Gewinnmitnahmen deutlich an Optimismus eingebüßt haben. Andererseits steht die Frage im Raum, ob jetzt die traditionell für unseren Aktienmarkt so wichtigen ausländischen Investoren mit massiven Käufen zurückkommen. Nichts Genaues weiß man nicht, bisher. Die kommenden Tage werden vielleicht näheren Aufschluss dazu bringen, zumal eine große Zahl von neuen Wirtschaftsindikatoren aus aller Welt zur Veröffentlichung ansteht.

In den zurückliegenden Tagen wurden unabhängig von der Kursaktualität auffallend viele Studien zum Anlegerverhalten vorgelegt. Die einen belegten das weiter wachsende Interesse an ETFs, andere zeigten auf, dass viele deutsche Privatanleger die Schwächen der passiven Instrumente nicht kennen. Eine Reihe von interessanten Ergebnissen liefert die jährliche Umfrage von Natixis Global Asset Management, bei der  insgesamt 7.000 Privatinvestoren aus 21 Ländern, davon 400 aus Deutschland, befragt wurden. Bestätigt wurde u. a., dass für die Mehrheit der deutschen Anleger Sicherheit oberste Priorität hat. Man möchte auch keine höheren Risiken mehr eingehen.

74 Prozent der Anleger aus Deutschland bezeichnen ihr Verhalten als defensiv (gegenüber 26%, die sich als aggressiv einschätzen). In deutlichem Widerspruch dazu stehen jedoch die Ertragserwartungen. So hält die Mehrheit der deutschen Privatanleger (66 Prozent) einen durchschnittlichen Jahresertrag von 10 Prozent (!) für langfristig realistisch. Das passt nun gar nicht zum Festhalten der Bundesbürger am Zinssparen! Was die Finanzplanung der Investoren betrifft, so offenbart die Studie außerdem eine große Kluft zwischen den Anlagezielen und den konkreten Investitionsaktivitäten der Anleger. Obwohl etwas mehr als die Hälfte der deutschen Investoren Anlageziele anstrebt, verfügt nur eine Minderheit der Befragten auch über einen konkreten Finanzplan, um diese Ziele zu erreichen. Die meisten Investoren  sind davon überzeugt, dass sie ihre Anlageziele, einschließlich ihrer Altersvorsorge, nur mit Hilfe eines professionellen Finanzberaters erreichen können. Obwohl es immer mehr Selbstentscheider gibt, scheint die Rolle des Finanzberaters für viele Anleger von entscheidender Bedeutung zu sein, damit sie wirklich fundierte Anlageentscheidungen treffen können.

Gold-Hausse  die „Chance des Jahrzehnts“

Mein Kollege Thomas Driendl, Chefredakteur des „Turnaround-Trader“, ist derzeit nicht der einzige Fachmann, der ohne Wenn und Aber für Gold als Investment plädiert. Seine Überzeugung: „Der Goldpreis dürfte in den nächsten Jahren in noch nie dagewesene Dimensionen vorstoßen. Und dabei werden speziell die Aktienkurse der großen Goldproduzenten in die Höhe schnellen! Abonnenten meines Turnaround-Traders haben von den riesigen Gewinnchancen bereits einen Vorgeschmack bekommen (Anmerkung: Ich empfehle Ihnen ein kostenloses Probe-Abo!). Denn seit Januar wurden laufend Positionen in diesem Segment aufgebaut. Und bereits nach wenigen Monaten können sich meine Leser, die den Empfehlungen im Turnaround-Trader gefolgt sind, über Kursgewinne von bis zu 150% freuen! Doch das ist nur der Anfang gewesen. Denn bis zu den 2011er-Kursniveaus errechnen sich weitere Vervielfachungspotenziale.

Das Beste: Die Gold-Hausse eröffnet die Chance des Jahrzehnts! Damit auch Sie an dieser historischen Turnaround-Situation partizipieren können, habe ich den 28-seitigen Spezialreport „Die Chance des Jahrzehnts!“ verfasst. Darin lesen Sie, warum und wie weit Gold steigen wird, wie Sie in Gold investieren und welche Goldminen-Aktien die größten Gewinnchancen eröffnen.“

Machen Sie also weiter mit – und machen Sie’s gut!
Ihr

Hermann Kutzer

P.S.: Die Dividenden-Saison läuft auf Hochtouren! Im neuen boerse.de-Report "Dividenden-Aristokraten" erfahren Sie 20 Aktien, die bereits seit über 100 Jahren laufend Dividende ausschütten. Hier können Sie den Report gerne kostenlos anfordern...

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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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Champions-Timing - der richtigen Zeitpunkt ist entscheidend
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Unsere Einstiegs-Strategie: Nicht jeder Tag ist Kauftag. Die Gewinn-Chancen der Champions aus dem boerse.de-Aktienbrief lassen sich durch die Wahl des richtigen Einstiegszeitpunkts nochmals erheblich verbessern. Dafür bedarf es keinen hellseherischen Fähigkeiten, sondern es gilt, Kauf- und Nachkaufsignale mit Ruhe und Disziplin zu beachten.