Dax 10474.0 -0.37%
MDax 20551.0 -0.04%
TecDax 1686.0 -0.03%
BCDI 128.75 0.00%
Dow Jones 19170.42 -0.11%
Nasdaq 4738.16 0.26%
EuroStoxx 3014.0 -0.05%
Bund-Future 161.12 0.83%

Kolumne17:50 08.02.12

Börsenexperte und Autor Thomas Müller

Anhaltende Sachwert-Hausse und das Januar-Barometer

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

die Börsen haben einen unglaublichen Jahresauftakt hingelegt, der die meisten Marktteilnehmer unter Druck bringen dürfte. So verbesserte sich der Dow Jones zwar „nur“ um 3,5%, doch dies bedeutete immerhin den besten Januar seit 1997 (Gesamtjahr damals +22,6%). Im Dax ging es sogar um 9,5% nach oben, das war der bisher viertgrößte Januar-Gewinn, der höchste seit 1996 (das mit +28,2% beendet wurde), und nur in den 70er-Jahren gab es zwei noch erfolgreichere Startmonate. Wichtig:

Die Aktienbörsen tendierten rund um den Globus fester, sodass sich die neue Hausse auf eine hohe Marktbreite stützen kann. Dabei markiert der Nasdaq mittlerweile neue Zehn-Jahres-Hochs am Stück, der indische DBIX kletterte seit Jahresanfang schon um sage und schreibe 23,5% und für den seit 1996 berechneten MDax bedeutet das Monatsplus 11,5% einen neuen Januar-Rekord. Dementsprechend:

Unsere Champions gewannen im Januar durchschnittlich 5,6%, jeder vierte verbesserte sich zweistellig, und Caterpillar, ElringKlinger sowie Leucadia konnten mehr als 20% aufsatteln. Inzwischen haben 2012 schon wieder 20 Champions neue All-Time-Highs markiert, und da auch die Edelmetalle kräftig haussierten (Gold +14%, Silber +19%), sind wir mit unseren Portfolios perfekt ins neue Jahr gestartet. Nach der positiven Indikation durch den ersten Handelstag des Jahres (siehe mein Editorial vom 12. Januar) spricht nun auch die Januar-Statistik für weiter steigende Kurse. Konkret:

Das sogenannte Januar-Barometer besagt, dass die US-Börsen im weiteren Jahresverlauf häufig der Januar-Tendenz folgen. Tatsächlich hat der Dow Jones erstaunlicherweise 24 der vergangenen 30 Jahre mit den gleichen Vorzeichen wie den Januar beendet, was eine Trefferquote von 80% bedeutet. Ausreißer waren die Jahre 2010, 2009, 2003, 2001,1998 sowie 1982, und wird die Betrachtung bis 1975 verlängert, erhöht sich die Trefferquote sogar auf 83%.

Natürlich taugen solche Statistiken nicht für Anlageentscheidungen, doch die Aktienmärkte profitieren von einem außergewöhnlich positiven Umfeld. Denn entsprechend der monatelang lethargisch negativen Stimmung dürften institutionelle Anleger und Vermögensverwalter im Aktienbereich eher unterinvestiert in das neue Jahr gegangen sein. Die kräftigen Gewinne erzeugen nun Performance-Druck, der Kurs-Korrekturen zunächst einmal klein hält. Dazu kommt:

Da EZB und FED (die nun sogar offiziell ihre Nullzinspolitik bis Ende 2014 verlängert hat) die Finanzmärkte weiter mit Papiergeld fluten, gibt es ohnehin keine Alternativen zu Sachwert-Investments. Bei einer negativen Realverzinsung hat aber das große Kapital einen immer akuter werdenden Anlagenotstand, der auf Sicht zu ungewöhnlichen Kursgewinnen führen kann. Nach einem markttechnischen Luftholen im zweiten Quartal dürfte es daher im zweiten Halbjahr für viele Aktien-Indizes um neue historische Rekordkurse gehen!

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller
Herausgeber
boerse.de-Aktienbrief


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TM's empfohlene Sachwertinvestments

Wertvor 10 JahrenKurs akt.Performance
Silber 14,05 16,73 19,12%
Gold 646,00 1.173,50 81,66%
BCI 15.055,00 26.354,00 75,05%
Apple 13,02 109,90 744,02%
Nestlé 26,66 63,00 136,33%
BCDI 35,11 128,75 266,70%
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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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Champions-Timing - der richtigen Zeitpunkt ist entscheidend
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