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Kolumne15:33 06.05.16

Börsenexperte und Autor Christoph A. Scherbaum

Anheuser-Busch Inbev: Nach wie vor eine süffige Champions-Aktie

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

in diesen Tagen erobert der Sommer ganz Deutschland. Mit den warmen Temperaturen beginnt auch wieder die Biergartensaison. Viele Wirte freuen sich jedoch keineswegs nur auf schöne (Sommer-)Tage sondern auch auf passende Anlässe um zusammen zu feiern. Aus sportlicher Hinsicht bieten sowohl die Fußball-Europameisterschaft als auch die olympischen Spiele natürlich dieses Jahr die entsprechenden Anlässe. Denn: 

Letztlich profitieren von diesen zwei Großereignissen in diesem Sommer neben den Wirten auch die Brauereien - im Besonderen der Weltmarktführer und Champions-Konzern Anheuser-Busch Inbev. 

Dank der unzähligen Marken im Portfolio ist der Konzern aus dem belgischen Leuven in vielen Regionen präsent, ohne dass es den Bierkonsumenten bewusst wäre, Bier des Weltmarktführers zu trinken. Allein in Deutschland verkauft das Unternehmen pro Jahr rund neun Millionen Hektoliter Bier, vorrangig der Marken Beck’s, Franziskaner oder Hasseröder. Aber auch die internationalen Premiummarken des Konzerns, wie etwa das mexikanische Bier der Marke Corona spielen inzwischen eine Rolle bei Deutschlands Biertrinkern. 

International ist der Markt mit dem deutschen allerdings nur bedingt vergleichbar. Während hierzulande nach wie vor auch viele kleine Brauereien existieren, sieht es in anderen Ländern ganz anders aus. Daher sprechen die regionalen Zahlen des Konzerns auch ihre ganz eigene Sprache. Vor allem Mexiko konnte neben den USA und Europa durch eine starke Absatzentwicklung von sich Reden machen. 

Im ersten Quartal steigerte Anheuser-Busch Inbev den Dreimonatsumsatz auf vergleichbarer Basis um 3,1 Prozent auf 9,4 Mrd. US-Dollar. Das Bruttoergebnis stieg auf vergleichbarer Basis sogar um 3,9 Prozent auf 5,6 Mrd. US-Dollar. Diese Entwicklung ist der mit 59,8 Prozent starken Bruttomarge geschuldet. Unter dem Strich blieb für die Anleger ein Gewinn von 844 Mio. US-Dollar. Aktionäre dürfen sich also über anhaltend starke Zahlen freuen. Der Kursverlauf der Champions-Aktie kann sich ebenfalls sehen lassen:



Die kommenden Jahre bieten für Anleger noch einiges an Spannung und Potenzial. Denn dann wird die Zukunft von Anheuser-Busch Inbev nicht nur durch ein starkes organisches Wachstum, sondern auch durch die 100-Milliarden-US-Dollar-Übernahme des Konkurrenten SABMiller geprägt sein. Im Zuge dieser Fusion wurden jüngst etwa die Biermarken Peroni und Grolsch an die japanische Brauerei Asahi verkauft. Weitere Portfolio-Bereinigungen dürften noch folgen. Am Ende wird ein Getränkeriese mit globaler Strahlkraft entstanden sein. Mit Sicherheit zur Freude seiner Aktionäre. Sie wissen: 

Noch mehr solcher erfolgreicher Champions-Aktien finden sie alle 14 Tage im boerse.de-Aktienbrief.

In diesem Sinne, noch einen erfolgreichen Handelstag
Ihr

Christoph Scherbaum
Redakteur
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