Vergütung allein entscheidet aber nicht über Qualität, konstatiert die Deutsche Bank in einer Untersuchung und fährt fort: „Vergütung steuert Anreize. Dies trifft sowohl auf Provisionen wie auf Honorare zu. Vergütung ist jedoch nur
einer von mehreren Faktoren, die die Qualität von Beratung beeinflussen. Andere Faktoren sind (finanzielle) Bildung der Verbraucher, Kostentransparenz, Umgang mit komplexen Produkten, Beraterqualifikation und sonstige interne Anreizsysteme … Honorar- und Provisionsvergütung haben ihre Vor- und Nachteile, abhängig vom Anlageziel, der Haltedauer und sonstigen Kundenpräferenzen. Eine Koexistenz der Vergütungsmodelle scheint daher am ehesten geeignet, ein angemessenes Angebot an Anlageberatung für alle Verbraucher zu gewährleisten.“
Das möchte ich unterstreichen, nur fehlt mir in den meisten Diskussionen das dritte Element – die erfolgsbasierte Beratung, bei der Kunde und Berater tatsächlich im gleichen Boot sitzen. In jedem Fall sollten mehr Bundesbürger die vielfältigen Möglichkeiten zur Vergrößerung ihres Wirtschafts- und Geldwissens nutzen. Dazu gibt es in den kommenden Wochen wieder besondere Gelegenheiten:
Am 2. und 3. März lockt die 3. Deutsche Anlegermesse (DAM) in Frankfurt/Main mit 150 Ausstellern und Partnern sowie prominenten Rednern beim größten Finanzevent im Rhein-Main-Gebiet. Im letzten Jahr informierten sich knapp 4.000 Besucher auf der DAM. Die Veranstalter betonen neben dem Informationsziel auch den Eventcharakter: So wird das Forum Finanzen für Jugendliche in diesem Jahr erheblich ausgebaut, und es wird zum ersten Mal ein exklusives Programm für Studenten und junge Erwachsene geben. Mit einem Vortrag wird Amelie Fried, bekannte TV-Moderatorin, Journalistin und erfolgreiche Bestsellerautorin das diesjährige „Forum Finanzen für Frauen“ am 3. März im Rahmen der Deutschen Anlegermesse eröffnen.
Nur eine Woche später, am 10. März, findet in München im M.O.C. der schon traditionelle Börsentag statt mit einer Fachausstellung (über 70 Aussteller) und zahlreichen Vorträgen. Man erwartet mindestens 2.500 bis 3.000 Besucher. „Was bringt 2012?“ Das wird auch in der weiß-blauen Metropole das zentrale Thema sein, können sich die Besucher doch unabhängig in den Gesprächen mit namhaften Experten über Strategien und Taktiken zum Vermögensschutz oder zur Kapitalvermehrung unterhalten.
Schließlich sei – gerade in einer Zeit der Sachwertanlagen – auf die bevorstehende 5. Deutsche Rohstoffmesse in Frankfurt/Main am 30. März (10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, im Hermann Josef Abs Saal) hingewiesen. Dort können sich die Besucher nicht nur über die neuesten Trends auf dem Rohstoffsektor informieren, sondern haben auch die Möglichkeit, direkt mit den Entscheidungsträgern von Rohstoffunternehmen über Strategien und Zukunftsausblicke zu sprechen.
Übrigens: Ich werde auf allen drei Veranstaltungen aktiv anwesend sein.
Machen Sie weiter mit – und machen Sie’s gut!
Ihr
Hermann Kutzer
P.S.: Im dreimal wöchentlich erscheinenden Newsletter „Kutzers Bauchgefühl” erhalten Sie einen Überblick über die aktuelle Lage und die daraus resultierenden Chancen an den Kapitalmärkten.
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