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MDax10.243,000,52%Nasdaq2.531,35-0,61%Rohöl (WTI)91,080,09%
TecDax754,250,63%EuroStoxx2.166,090,44%Gold1.561,200,06%

Kolumne16:40 14.11.11

Börsenexperte, Experte und Author Gerhard Mahler
Auf was die Märkte schauen

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

kein Ende der Kapriolen oder gibt es doch die Hoffnung auf ruhigere Börsenzeiten oder gar die viel zitierte Jahresend-Rallye? Für jede dieser Möglichkeiten existieren stichhaltige Gründe, die der Kurzfrist-Trader (KFT) in dieser Ausgabe beleuchtet. Neben der jüngsten Entwicklung der fundamentalen Perspektiven zur Konjunktur und den Unternehmen lesen Sie unsere Einschätzung der aktuellen Stimmungs- und Datenlage mit einer klaren Tendenzaussage für die Märkte. Diese Woche stehen in mehrfacher Hinsicht zahlreiche wichtige Termine auf dem Programm. Von großem Interesse wie immer ist die Chart- und Markttechnik mit ihren Signalen, die mitunter gar nicht so übel aussehen, wie man dies in Anbetracht der vielen negativen Nachrichten jetzt meinen müsste. Besonders beschäftigt derzeit die Saisonalität, denn es geht auf das Jahresende zu.

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Die Analysten erklären: Gemessen am Standard & Poors 500-Aktienindex haben die Monate November und Dezember seit 1965 im Mittel eine positive Performance zwischen 0,7% und 1,4% gebracht, während im übrigen Verlauf nur monatliche Zuwachsraten von durchschnittlich 0,6% heraussprangen. Der Abschnitt von November bis April gilt verglichen mit der Phase von Mai bis Oktober klar als die günstigere Börsenzeit. Die langfristige Bilanz bestätigt: Entsprechende Hoffnungen sind oft aufgegangen, aber manchmal blieben sie auch Wunschdenken. Denn saisonale Kursmuster allein reichen für Anlageentscheidungen nicht immer aus.

Aktuell wurde die Jahresend-Rallye bereits im Oktober ausgerufen, als der DAX zwischendurch auf über 6.400 Punkte sprang. Inzwischen sind die Auguren infolge der zahlreichen Probleme wesentlich vorsichtiger geworden. Die Aktienindizes fahren Achterbahn. Gerade dieses Jahr hält für uns besonders komplizierte Verhältnisse bereit: Wie es mit der Lösung der europäischen Schuldenkrise und all ihren Gefahren weitergeht, ist ungewiss. Einen wenn auch fragwürdigen Verdienst könnte sich die Europäische Zentralbank (EZB) erwerben: Falls sie zu erkennen geben sollte, ohne Einschränkung Anleihen überschuldeter Länder aufzukaufen und somit zum Staatsfinanzierer zu werden, wäre dem Spuk um das Ende der Euro-Zone Einhalt geboten. Dass die EZB dazu eigentlich nicht legitimiert ist, könnte angesichts der enorm zugespitzten Lage keine allzu große Rolle mehr spielen. Die Aktienmärkte jedenfalls würden einen solchen Schritt mit steigenden Kursen begrüßen.

Viel Erfolg mit ihren Investments

Gerhard Mahler


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Mahler 's Kurzfrist-Trading-Bilanz

 TrefferquotePerformance
Seit 2007 72% 2158%

Börse aktuell

Wert Aktuell %
DAX 6.380,19 1,01
MDAX 10.280,27 0,47
TecDAX 756,97 0,68
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Dow Jones Industrial 12.529,75 -0,09
Nasdaq 100 2.544,70 0,52
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Silber 28,30 0,35
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Euro/Dollar 1,2590 0,47
Bund-Future 143,85 -0,09