Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
die Staatsschuldenkrise weitet sich aus. Inzwischen besteht die Gefahr, dass Italien in eine finanzielle Katastrophe gerät, Frankreich herabgestuft wird und die gesamte Eurozone auseinanderbricht. Unter solchen Umständen ist äußerste Vorsicht geboten. Ein wichtiger Baustein für finanziellen Erfolg an der Börse ist das Risikomanagement, das viele vernachlässigen. Daher sollten wir uns etwas genauer mit diesem Ansatz im Bereich der ETFs beschäftigen.
Erfolgreiche Investoren zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie größere Verluste vermeiden oder zumindest eingrenzen. Wie viel Gewinn benötigt man, um einen Verlust von 50 Prozent auszugleichen? Die meisten antworten spontan: 50 Prozent. Doch das ist nicht richtig: Es sind 100 Prozent! Wenn Sie 10 Prozent Verlust machen, sind 11 Prozent erforderlich, um wieder den Ausgangspunkt zu erreichen. Bei 30 Prozent brauchen Sie schon 43 Prozent, um die Einbußen wieder wettzumachen.
Setzen Sie ein Stop Loss
| Wert | Aktuell | % |
|---|---|---|
| DAX | 6.380,19 | 1,01 |
| MDAX | 10.280,27 | 0,47 |
| TecDAX | 756,97 | 0,68 |
| EURO STOXX 50 | 2.172,53 | 0,74 |
| Dow Jones Industrial | 12.529,75 | -0,09 |
| Nasdaq 100 | 2.544,70 | 0,52 |
| Gold | 1.562,00 | 0,11 |
| Silber | 28,30 | 0,35 |
| Rohöl (WTI) | 91,11 | 0,13 |
| Euro/Dollar | 1,2590 | 0,47 |
| Bund-Future | 143,85 | -0,09 |