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Kolumne17:27 24.11.11

Börsenexperte, Experte und Author Janne Jörg Kipp
Berechenbare Trendfolge

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

die Börsen werden immer unkalkulierbarer, las ich kürzlich in einer Tageszeitung. Das zentrale Argument des Analysten war die Politik. Denn da die Politiker in der Finanzkrise weniger berechenbar sind, als die Erträge und Bilanzen von Unternehmen, seien die Kurse noch schwieriger zu prognostizieren als früher. Dem halte ich direkt eine gute Nachricht für Sie entgegen: Zumindest die Geldanlage ist nicht komplizierter oder riskanter geworden, als sie es vor fünf, zehn oder 50 Jahren war. Denn Hand aufs Herz:

Haben Sie jemals versucht, aus politischen Aussagen in Verbindung mit Unternehmensbilanzen Kurse zu berechnen? Dies dürfte damals wie heute so kompliziert sein, wie Rechenmodelle über das Wetter. Allein in Deutschland bestimmen tausende institutionelle Investoren wie Versicherungen, Banken, Fonds oder Family Offices schwerpunktmäßig den Kurs der Dax 30-Werte. Eine Formel müsste viel zu viele Faktoren enthalten, objektive und subjektive Größen wie reale Zinsen, Millionen von Zins-/Preiserwartungen oder Einkommen. Bedenken Sie:

Ich persönlich kenne noch nicht einmal 100 Aktionäre, die sich ernsthaft über die Bilanzen von Unternehmen beugen und daraus einen Kurs für die nächsten Wochen/Monate berechnen. In welcher Weise die Aussagen von Politikern dann noch in eine Rechenformel fließen sollen, ist mir schleierhaft. Zudem:

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Echte Bilanzanalysten werden sich in der Regel nur darum bemühen, den Wert von Unternehmen zu bestimmen und daraus ihre Schlüsse ziehen. Warren Buffett etwa konzentriert sich nicht auf die Kurse, sondern auf künftige Gewinnausschüttungen seiner Unternehmen. Alles andere könne er aus seinen Analysen nicht ermitteln, betont Buffett oft, nur langfristig werden die Preise an den Börsen klettern wie sie immer gestiegen sind.

Diese Einschätzung wiederum können wir als Trendfolger teilen. Nur haben wir den Vorteil, in der unverändert komplizierten Welt auch in kürzeren Abständen Geld zu verdienen. Dafür brauchen wir politische Aussagen oder Unternehmenszahlen nicht zu bewerten. Das macht der Markt schon:

Die Entwicklung des GD200 reicht uns, um den Trend an den Märkten zu bestimmen. So genügt es, dem Auf- oder Abwärtstrend hinterherzugehen und Long- oder Short-Positionen zu kaufen. Wieviel Sie idealerweise investieren, richtet sich nach der Trend-Stärke durch den Abstand zur 200-Tage-Trend-Linie. Die Charttechnik erlaubt zudem, durch den Vergleich vergangener Situationen und Verhaltensmuster mit aktuellen Konstellationen, den Blick auf die Zukunft zu werfen. Denn:

Die Finanz-Welt war schon immer kompliziert, Märkte und Investoren aber ändern ihr Verhalten nicht.

Handeln Sie erfolgreich!
Ihr

Janne Jörg Kipp

 

P.S.: Janne Jörg Kipp ist Trendbrief-Chefredakteur und unterstützt Sie täglich mit konkreten Empfehlungen zu den lukrativsten Trends in Aktien, Indizes, Devisen, Zinsen sowie Rohstoffen. Der Trendbrief erscheint mittlerweile im 24. Jahrgang und ist heute der maßgebliche Börsenbrief für Trends & Tradings. Profitieren Sie jetzt 14 Tage von allen Empfehlungen völlig kostenlos!

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WertKaufk.Verkaufsk.Gewinn
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Silber Long-Zert. 2,60 9,64 270,77%
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Janne Jörg Kipp im Interview


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