Dax 11030.0 2.36%
MDax 21243.0 1.24%
TecDax 1730.0 1.35%
BCDI 129.94 0.53%
Dow Jones 19549.62 1.55%
Nasdaq 4849.82 1.32%
EuroStoxx 3154.5 1.22%
Bund-Future 160.39 0.34%

Kolumne11:59 17.04.12

Börsenexperte und Autor Gerhard Mahler

Börsen in schwierigem Fahrwasser

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

an den Börsen geht es in diesen Tagen besonders um ein Thema: Macht der seit Anfang des Jahres laufende Kursaufschwung jetzt schlapp, oder ziehen Dax, Dow Jones & Co. in Kürze wieder an? Während deutliche Risikoaufschläge bei Staatspapieren europäischer Peripherie-Länder, schwache US-Arbeitsmarktdaten und ein spürbar nachlassendes chinesisches Wachstum auf den Kursverlauf drücken, zeigen sich in der laufenden Berichtssaison positive Effekte. Alcoa sowie JP Morgan konnten alle Analysten-Prognosen übertreffen – Google im ersten Quartal sogar zweistellig bei Umsatz und Gewinn wachsen. Dennoch bleibt der konjunkturelle Aufschwung unserer Meinung nach ein zartes Pflänzchen, von dem zwar vereinzelte Konzerne profitieren, das breite Marktumfeld jedoch kaum nennenswert in Schwung gebracht werden kann. Eine Boom-Phase sieht in konjunktureller Hinsicht definitiv anders aus, weshalb an dieser Stelle die Frage erlaubt sein muss, ob es jüngst nicht zu schnell am Aktienmarkt nach oben gegangen ist?

Die Lage ist vertrackt, hatte Ihnen der Kurzfrist-Trader geschrieben: „Es kann noch einmal abwärts gehen, wobei auf kurze Sicht die Unterstützungen im ersten Anlauf halten sollten.“ Am vergangenen Mittwoch spielten wir im KFT daher – mit soliden Haltezonen im Rücken – eine Erholungskarte und sicherten uns in der Gegenbewegung schnelle Gewinne von 10% auf den Dax. Nach anfänglich festeren Notierungen musste das Leitbarometer zum Wochenausklang allerdings wieder Federn lassen und ging per Schlusskurs auf dem niedrigsten Stand seit Anfang Februar aus dem Handel. Das Prinzip muss deshalb lauten, in unberechenbaren Märkten auch einmal abstinent zu sein. Selbstverständlich halten wir an unserem Grundprinzip fest, in schwache Börsen hinein Calls zu odern und diese in Erholungsphasen mit Gewinnen zu veräußern. Beim Kauf von Puts ist der KFT hingegen vorsichtiger, zumal die langfristigen Aufwärtstrends nach wie vor intakt und der laufende Rücksetzer bereits weit fortgeschritten ist. Genau gesehen läuft jedoch derzeit so schnell nichts davon, und deshalb erscheinen angesichts teils deutlicher Verkaufssignale gezielte Put-Engagements durchaus sinnvoll, um damit gute Profite einzufahren. Lesen Sie mehr dazu in der aktuellen Kurzfrist-Trader-Ausgabe.

Viel Erfolg mit Ihren Investments
Ihr

Gerhard Mahler
Chefredakteur
Kurzfrist-Trader


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Mahler 's Kurzfrist-Trading-Bilanz

 TrefferquotePerformance
Seit 2007 73% 2111%

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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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