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Kolumne08:00 25.11.04

Börsenexperte und Autor Thomas Müller

Champions statt Steuersparmodellen

Guten Tag liebe Leserinnen und Leser,

in diesen Wochen haben die Anbieter von allen möglichen und unmöglichen Steuersparkonstruktionen wieder einmal Hochsaison. Banken, Sparkassen, Steuer- und Anlageberater zeigen ihren Kunden, durch welche Investments jetzt noch Steuern gespart werden können, so dass bis Jahresende unzählige Milliarden in Fonds für Immobilien, Filme, Flugzeuge, Schiffe, Heizkraftwerke oder Windparkanlagen wandern. Doch:

Steuersparinvestments sind nur in den seltensten Fällen eine sinnvolle Anlage-Alternative, weil es an Transparenz und der Möglichkeit einer vorzeitigen Liquidation fehlt und weil einfach zu geringe Renditen erzielt werden. So galten Filmfonds lange Zeit als die absoluten Steuersparrenner, da hier die mit Abstand höchsten Verlustzuweisungen zu realisieren waren. Dementsprechend haben Filmfonds geboomt, obwohl keiner dieser Fonds die ursprünglich avisierten Renditen auch wirklich erreichen konnte. Jetzt wächst die Nervosität von Anlegern und Initiatoren, denn die Finanzverwaltung ist dabei, die Steuervorteile zu kippen. So wurde im Frühjahr den 4600 Kommanditisten eines Film-Fonds nachträglich der steuermindernde Anfangsverlust durch den Fiskus aberkannt.

Die Anleger haben hier also in heiße Luft investiert, was sich bei manch anderen Beteiligungen erst im Rahmen der Betriebsprüfungen und damit in einigen Jahren zeigen wird. Doch selbst wenn die Verlustzuweisung nicht im Feuer steht, bleiben Investments in unsere Champions-Aktien die weitaus lukrativere Anlagealternative. Rechnen wir:

Angenommen ein Steuer-Sparer möchte 10.000 Euro in ein Steuermodell investieren, das sich zu 100% absetzen lässt und eine Rendite von 6% im Jahr erwirtschaftet. Innerhalb von 25 Jahren werden aus diesen 10.000 Euro schließlich 42.919 Euro. Bei einem Steuersatz von 40% ergibt sich daraus ein Netto-Gewinn von 19.751 Euro. Alternativ:

Der Aktien-Investor zahlt 4.000 Euro Steuern und investiert die verbleibenden 6.000 Euro langfristig an der Börse. Innerhalb von 25 Jahren werden aus 6.000 Euro bei einer Rendite von im Mittel 12% jährlich 102.000 und bei 18% Kursgewinn im Jahr sogar 376.000 Euro! Und diese Gewinne sind dann steuerfrei. Also:

Wer sich den Verkaufstricks der Finanzvertriebler entziehen kann und nüchtern rechnet, findet eigentlich keinen Grund, warum in Steuersparmodelle investiert werden sollte. Zumal diese den immensen Nachteil haben, dass es so gut wie keine Möglichkeit gibt, eine Beteiligung vor dem vorgesehenen Ablaufdatum wieder aufzukündigen, während Aktien und Aktien-Fonds jederzeit wieder glattgestellt werden können. Daher:

Zahlen Sie Ihre Steuern und investieren Sie dafür mit uns langfristig und steuerfrei in die erfolgreichsten und sichersten Aktien der Welt. Die gerade interessantesten Investmentmöglichkeiten zeigen wir Ihnen in jedem Aktienbrief.

Mit bester Empfehlung Ihr

Thomas Müller
Herausgeber
boerse.de-Aktienbrief


PS: Dies ist das Editorial aus dem boerse.de-Aktienbrief, dem Börsenbrief für die laut Performance-Analyse 100 erfolgreichsten und sichersten Aktien der Welt. Wenn auch Sie Ihr Kapital mit diesen Champions-Aktien im Schnitt alle vier Jahre verdoppeln wollen, lade ich Sie herzlich ein, den boerse.de-Aktienbrief hier 14 Tage kostenlos zu testen.

TM's empfohlene Sachwertinvestments

Wertvor 10 JahrenKurs akt.Performance
Silber 13,95 16,73 19,97%
Gold 645,90 1.173,50 81,68%
BCI 15.138,70 26.305,10 73,76%
Apple 13,04 109,90 742,63%
Nestlé 26,79 63,00 135,13%
BCDI 35,04 128,75 267,44%
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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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Wie defensive Investments alle anderen schlagen
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Eine bekannte Börsenweisheit besagt, Anleger sollen Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen. Doch viele Börsianer wissen, wie schwer es ist, diesen Leitspruch in der Praxis umzusetzen. Dabei lässt sich dieses Prinzip ganz einfach anwenden – mit defensiven Aktien. Denn der Erfolg defensiver Investments funktioniert nach genau diesem Schema.