Dax 10526.0 0.12%
MDax 20560.0 -0.21%
TecDax 1686.5 -0.09%
BCDI 128.75 0.00%
Dow Jones 19170.42 -0.11%
Nasdaq 4738.16 0.26%
EuroStoxx 3015.5 -0.1%
Bund-Future 161.12 0.83%

Kolumne16:13 30.04.13

Börsenexperte und Autor Thomas Müller

Crash-Rabatte konsequent nutzen, denn die Zukunft ist golden!

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

als Leser dieser Editorials wissen Sie, dass ich neben Champions-Aktien als Grundstock eines jeden Portfolios seit vielen Jahren auch für den Kauf von physischem Gold (sowie einem deutlich kleineren Silberanteil) plädiere. Denn Gold ist Geld und dabei die einzige Währung, die kein Gegenparteirisiko kennt und nicht inflationiert werden kann, da die jährliche Goldförderung von rund 1,5% lediglich dem Zuwachs der Weltbevölkerung entspricht.

Da Sie Gold jetzt mit einem satten Abschlag einsammeln können, möchte ich kurz auf die jüngsten Verwerfungen eingehen und bitte Sie dabei, strikt zwischen dem physischen Erwerb und dem Börsenhandel zu unterscheiden:

An der Börse gelten für Edelmetalle selbstverständlich die gleichen Regeln wie für andere Rohstoffe, Indizes oder Aktien. Für Trendfolger galt es daher, mit Unterschreiten der 200-Tage-Linien im Februar Hausse-Engagements glattzustellen und ggf. auf die Baisse-Seite zu wechseln. Diese Verkaufssignale erfolgten im Gold bei einem Kurs von 1652 Dollar am 11. Februar und im Silber vier Tage später bei 30,18 Dollar. Zu den historischen Einbrüchen kam es dann zwei Monate später. Konkret:

Nachdem niemand Geringeres als Goldman Sachs eine Leerverkaufsempfehlung (!) für Gold ausgesprochen hatte und dann EZB-Chef Mario Draghi den Verkauf der zyprischen Goldreserven forderte (die einige Notenbanken der Schwellenländer, allen voran China und Russland, wohl mit Kusshand übernehmen würden), führte eine ungewöhnlich große unlimitierte (!) Verkaufsorder zum Bruch der Unterstützung bei 1520/1530. Darauf verlor der Goldpreis am Freitag, dem 12. April, 1,88% und im Montagshandel sagenhafte 9,2% auf nur noch 1395 USD. Dies bedeutete den viertgrößten Tageseinbruch seit Wiederaufnahme des freien Goldhandels Ende der 1960er-Jahre und mit 10,9% das höchste Zwei-Tages-Minus seit Februar 1983 (!), wobei der Silberpreis parallel dazu um 14,6% in die Knie ging. Um diese Zahlen einzuordnen, zum Vergleich die drei größten Verluste der deutschen Aktienbörse:

Der Dax hatte im großen 87er-Crash (am 19. Oktober 1987) sowie vier Jahre später im Gorbatschow-Crash (am 19. August 1991) jeweils 9,4% verloren, und der bislang höchste Tagesrückgang ereignete sich am 16. Oktober 1989 mit damals 12,8% Minus. Es kann also von einem veritablen Crash der Edelmetalle gesprochen werden, wobei Crash-Kurse immer als Geschenk und damit als Kaufkurse zu verstehen sind. Zumal:

Da in dieser Verkaufswelle so viele außergewöhnliche Ereignisse gleichzeitig aufgetreten sind, sehen nicht nur Verschwörungstheoretiker hier eine konzertierte Aktion. Dabei gefällt, dass erstaunlicherweise Privatanleger rund um den Globus dagegengehalten haben, denn die physischen Käufe schnellten sprunghaft nach oben, und auch deutsche Edelmetallhändler waren teilweise ausverkauft. Also:

Genau für solche Crash-Rabatte sollten Sie immer eine Cash-Reserve bereithalten. Es geht gar nicht darum, auf welchem Niveau sich die Edelmetallpreise in einigen Wochen oder Monaten befinden werden. Es geht darum „Geld“ in Sicherheit zu bringen und damit der verdeckten Sparerenteignung durch die Notenbankpressen sowie der offenen wie in Zypern zuvorzukommen. Investieren Sie deshalb massiv in Sachwerte und vor allem in Champions als Grundlage Ihres Depots. Denn die Zukunft ist golden!

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller
Herausgeber
boerse.de-Aktienbrief


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TM's empfohlene Sachwertinvestments

Wertvor 10 JahrenKurs akt.Performance
Silber 14,00 16,52 18,01%
Gold 648,75 1.161,85 79,09%
BCI 14.910,50 26.354,00 76,75%
Apple 13,05 109,49 739,03%
Nestlé 26,69 62,47 134,04%
BCDI 34,90 127,96 266,65%
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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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Champions-Timing - der richtigen Zeitpunkt ist entscheidend
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Unsere Einstiegs-Strategie: Nicht jeder Tag ist Kauftag. Die Gewinn-Chancen der Champions aus dem boerse.de-Aktienbrief lassen sich durch die Wahl des richtigen Einstiegszeitpunkts nochmals erheblich verbessern. Dafür bedarf es keinen hellseherischen Fähigkeiten, sondern es gilt, Kauf- und Nachkaufsignale mit Ruhe und Disziplin zu beachten.