Kolumne08:30 22.01.12
DAX - Das sind potentielle Verkaufskurse
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
überraschend positive Stimmungsindikatoren haben den Märken in der ersten Wochenhälfte Flügel verliehen und das deutsche Leitbarometer auf den höchsten Stand seit Ende Oktober gehievt. Getreu dem Motto „die Kurse machen die Nachrichten“ kompensierte der
DAX mit dem Sprung auf 6.399 Punkte umgehend den Rundumschlag der US-Ratingagentur Standard & Poor‘s und setzte seine Rekordjagd fort. Schon jetzt steht innerhalb der vergangenen fünf Wochen ein Plus von 728 Zählern bzw. 13% zur Buche. Das bedeutet historisch betrachtet den bislang höchsten Gewinn zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar. Während im Zuge des Anstiegs die Rezessionsängste langsam abklingen, zeichnet sich aus charttechnischer Perspektive jedoch zunehmend eine Top-Bildung ab. Konkret:
In dem Sonderreport „Die größten Trading-Chancen 2012“ hatten wir in unserem bullischen Szenario diesen Verlauf genau skizziert. Demnach sollte der DAX nach dem Sprung über den GD100 bei 5.751 bis auf das Niveau von 6.300 Punkten steigen, wo – eine kurze Übertreibungsphase einkalkuliert – anschließend ein Zwischen-Hoch gefunden werden dürfte. Vor allem drei Faktoren sprechen dafür, dass jetzt kurzfristig ein Wendepunkt ausgebildet werden könnte. So haben die Bullen mit dem oberen Ende der übergeordneten Seitwärtsrange zwischen 6.280 und 6.350 Punkten nun eine massive Widerstandsbarriere vor der Brust. Diese Bremszone wird zudem durch den GD200 verstärkt, der im Augenblick bei 6.384 Zählern den Kursverlauf deckelt. Hinzu kommt, dass seit dem Tiefpunkt im März 2009 im Bereich von 6.250 die meisten Umsätze generiert wurden, wodurch diese Zone kurzfristig wie ein Magnet wirkt und zusätzlichen Abwärtsdruck auf den DAX ausübt. Deshalb:
Aufgrund des wackeligen Fundaments und der instabilen Kursmuster haben wir im
DAX-Premium-Trader am Freitag Gewinne bei unseren DAX-Calls (+32%) realisiert und in dieser Woche den Short-Einstieg vorgenommen. Während die Märkte nun mit jedem weiteren Punkt in überkauftes Terrain eindringen, klären wir auf den folgenden Analyse-Seiten, wie lange der DAX den Drehzahlmesser noch am Anschlag halten kann und wo aus charttechnischer Sicht spätestens die maximalen Kursziele zu finden sind. Zudem gilt es, unsere letzte verbliebene Long-Position auf den TecDAX (+31%) durch neue Stop-Kurse abzusichern.
Erfolgreiche Trades, wünscht
Ihr
Sebastian Hoffmann
P.S.: Sebastian Hoffmann analysiert für Sie im DAX-Premium-Trader DAX, MDAX sowie TecDAX und führt Sie mit konkreten Musterdepot-Empfehlungen erfolgreich durch alle Trendphasen. Dabei konnten seine Leser seit Mai 2005 satte 800% Gewinn realisieren!
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