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Kolumne16:00 30.06.12

Börsenexperte, Experte und Author Sebastian Hoffmann
DAX: Die unmittelbare Dynamik fehlt noch
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

im ersten Halbjahr 2012 haben die Börsen einmal mehr gezeigt, was sie an Überraschungen zu bieten haben. Die von Januar bis Mitte März laufende Erholung, in der sich der DAX in der Spitze um 22% bzw. 1296 Punkte auf 7194 Zähler verteuerte, hat sich als Strohfeuer herausgestellt. Nach dem starken ersten Quartal gingen die Börsenindizes allesamt noch einmal auf Tauchstation, wobei einige von ihnen sogar ihre 200-Tage-Linien unterkreuzten und auf neue Jahrestiefs zurückfielen. Das wirft ein neues Licht auf die Situation, die wir Ihnen in den DAX-, MDAX- und TecDAX-Analysen der neuesten Ausgabe des DAX-Premium-Trader erläutern wollen. Insbesondere muss die Frage beantwortet werden, wie weit die Kurse noch fallen oder ob der Tiefpunkt im Abwärtstrend in Sicht ist und sich neue Engagements schon lohnen. Konkret:

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Die Sorgen um die hochverschuldeten Europa-Staaten sind für DAX & Co. weiter die beherrschende Thematik. Chancen und Risiken liegen in diesen turbulenten Tagen dicht beieinander, wobei brauchbare charttechnische Signale noch nicht vorliegen. Unsere Vermutung geht aber dahin, dass sich die Marktteilnehmer über die Sommermonate an die Gemengelage gewöhnen und die Probleme realistischer betrachten. Vor diesem Kontext dürfte manch einem Analysten auffallen, dass zahlreiche DAX-Aktien bereits zu „günstigen“ Kursen zu bekommen sind. So haben beispielsweise namenhafte Schwergewichte wie Allianz, BASF, BMW, Daimler und Deutsche Bank seit Mitte März rund ein Viertel an Wert eingebüßt – Erholungspotenzial wäre also durchaus vorhanden. Gleichzeitig haben wir über den Monatswechsel Mai/Juni einen Rücksetzer gesehen, der von panikartigen Verkäufen begleitet wurde und in einem markanten Tiefpunkt mündete. Das heißt:

Den Märkten fehlt trotz widerstandsfähigem Grundton die unmittelbare Dynamik, um nach oben auszubrechen und einen nachhaltigen Aufwärtstrend zu installieren. Es wird dementsprechend weitere Zeit brauchen, bis die nötige Kraft für einen Befreiungsschlag aus dem Klammergriff der Bären gesammelt ist. Das ist allerdings keine unmögliche Aufgabe, zumal das Fundament (Erschöpfungstief, günstiges Bewertungsniveau sowie charttechnische Kaufsignale in greifbarer Nähe) bereits vorhanden ist. In den kommenden Wochen gilt es daher noch, das Risiko klein zu halten. Generell stellen wir uns im DAX-Premium-Trader im zweiten Halbjahr aber auf deutlich bessere Kurse als bisher ein.

Erfolgreiche Trades wünscht
Ihr

Sebastian Hoffmann
Chefredakteur
Dax-Premium-Trader


P.S.: Sebastian Hoffmann analysiert für Sie im DAX-Premium-Trader DAX, MDAX sowie TecDAX und führt Sie mit konkreten Musterdepot-Empfehlungen erfolgreich durch alle Trendphasen. Dabei konnten seine Leser seit Mai 2005 satte 678% Gewinn realisieren! Hier DAX-Premium-Trader völlig kostenlos testen...

Video Interview

Sebastian Hoffmann im Interview


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