Kolumne18:06 31.01.12
DAX: Widerstand macht Probleme
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
kämpfte der DAX vor Wochenfrist noch mit Widerständen um die Marke von 6500 Punkten, so gelang am Donnerstag erstmals seit dem Sommer 2011 der Ausbruch über diese Schwelle. Damit wurde ein mittelfristiges Kaufsignal geschaffen, das sich jedoch infolge fehlender Anschlusskäufe und Gewinnmitnahmen am Freitag, schnell als ein mögliches Fehlsignal herausstellen sollte. Inzwischen notiert der Leitindex wieder innerhalb der Widerstandszone. Bei einem weiteren Rücksetzer unter diesen Bereich wäre der Ausbruch endgültig als Fehlausbruch einzustufen. Die Wahrscheinlichkeit für deutlichere Kursabschläge würde sich drastisch erhöhen. Leichte Sorge bereitet auch der Blick auf die fallenden Handelsumsätze der letzten Tage. Eine Konsolidierung auf dem jetzigen Niveau hingegen könnte einen tragfähigen Boden für eine länger anhaltende Aufwärtsbewegung schaffen. Dabei sollten wir allerdings besagten Kursbereich von 6350 bis 6480 jetzt nicht mehr signifikant unterschreiten.
Ob die seit Mitte Dezember gesehene Erholung der Aktienmärkte nun eine Bärenmarktrallye oder der Beginn einer mittel- bis langfristigen Aufwärtsbewegung war, ist derzeit noch nicht entschieden. Das NST 2.0 ist jedenfalls weiter vorsichtig und weicht in solchen Situationen auch gerne einmal auf einen Trade im Gold aus. Heute Morgen jedenfalls konnten die Leser des NST 2.0 einen schnellen Gewinn von mehr als 40 Prozent einfahren. Dabei scheint sich das Gold-System Modul B zu einem „Selbstläufer“ zu entwickeln. Von 20 der seit dem Sommer 2010 durchgeführten Trades, wurden nicht weniger als 20 mit Gewinnen bis zu 76,22 Prozent abgeschlossen. Doch die Börse lehrt uns auch täglich Demut. Und so ist das beste Tradingergebnis kein Grund für „Schenkelklopfer“. Vielmehr wollen wir bei jedem neuen Trade auch das Risiko im Auge behalten. Deshalb mein Ratschlag:
Seien Sie auch beim nächsten Gold-Trade wieder dabei - aber halten Sie sich trotz der bisherigen Erfolge strikt an Ihr Risiko- und Moneymanagement. Hochmut und Gier sind schon der Anfang vom schnellen Ende so mancher Traderkarriere gewesen.
Ihr
Harald Ruppert
P.S.: Neuronales-System-Trading ist das Handelssystem für Swing-Tradings und hat durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz seit dem Start im Januar 2000 einen Profit von + 11.913% erwirtschaftet. Das Geheimnis dieser finanzmathematischen Revolution können wir Ihnen nicht verraten.
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