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Kolumne15:33 09.01.12

Börsenexperte, Experte und Author Gerd Ewert
DAX haussiert 2012 auf 7.300 Punkte
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

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eine Hausse wird im Pessimismus geboren, wusste der 1999 verstorbene Börsenaltmeister André Kostolany. Diese Weisheit ist in der Tat zeitlos. Sowohl der Hausse-Start 2003 als auch der vom Frühjahr 2009 gingen mit grauenvoller öffentlicher Stimmung als auch düsteren konjunkturellen Prognosen einher. Pessimisten hatten Hochkonjunktur. Wer sich jedoch vom öffentlichen Pessimismus nicht anstecken ließ, konnte in den Aktienkursen frühzeitig etwas hoch Spannendes ablesen: Schlechte Nachrichten lösten kaum noch neue Verkaufswellen aus. Im Gegenteil, sie wurden relativ schnell verdaut und die Börsen stiegen weiter. Das von meinem Kollegen Daniel Haase und mir entwickelte Trend-Analyse-System generierte ab April 2009 folgerichtig immer mehr Kaufsignale. Ab Juni 2009 unterstützte dann auch die Europäische Zentralbank indirekt die noch junge Hausse, indem sie den sich gegenseitig tief misstrauenden Banken frische 440 Milliarden Euro zu unschlagbar günstigen Konditionen zur Verfügung stellte. Nach und nach floss dieses Geld in die Finanzmärkte und puschte die Kurse kräftig nach oben.

2012er-Hausse im Anmarsch (wie 2009)
Tief misstrauische Banken – Milliarden von der EZB – Börsenkurse, die trotz neuer schlechter Nachrichten nicht mehr auf neue, tiefere Tiefs fallen. Erkennen Sie die Parallelen zur aktuellen Situation? Kurz vor Weihnachten 2011 war die EZB wieder aktiv. 489 Milliarden Euro gab sie Europas klammen Banken zu Konditionen, die selbst manchen Bundespräsidenten vor Neid erblassen lassen könnten. Für Februar kündigte Mario Draghi sogar nochmals einen Nachschlag an. Die Situation in Griechenland scheint praktisch wöchentlich aussichtsloser zu werden, doch Portugal gelingt es, sich erstmals wieder etwas preiswerter zu refinanzieren. Auch die Renditen spanischer Staatsanleihen liegen deutlich unter dem Panik-Niveau aus dem Herbst 2011, die Italiens sind zumindest nicht mehr weiter gestiegen. Neue schlechte Nachrichten beeindrucken die Weltbörsen bestenfalls noch kurz. Seit September lag im DAX jedes Monatstief über dem vorherigen. Wohin wird all das neue EZB-Geld (Kreditzins derzeit bei 1,0%) fließen. Noch horten es die Banken zu einem Tagesgeldzinssatz von 0,25% bei der Zentralbank. Doch früher oder später werden sie lukrativere Anlagemöglichkeiten suchen und auch finden. Ich erwarte, dass erhebliche Beträge in die Aktienmärkte fließen werden und davon wiederum einiges in die strukturell gesunden Volkswirtschaften Asiens und Lateinamerikas. So war es zumindest 2009 und ich nehme an, so wird es auch 2012 kommen. Der DAX stieg 2009 übrigens um +24%. Ausgehend vom 2012er-Jahresstart wäre ein Jahresschluss-Stand von über 7.300 Punkten durchaus vorstellbar. Das größere Potenzial sehe ich allerdings – wie bereits angekündigt, erneut in den Emerging Markets.



+100% Chance: Neues Kaufsignal
Seit Anfang Dezember generiert unser Trendfolge-System fleißig neue Kaufsignale in den Emerging Markets. Anfangs erst für einzelne Aktien, nun vermehrt auch für ganze Länderindizes. Dabei stehen noch nicht die Schwergewichte Brasilien, Russland, Indien oder China (kurz BRIC) im Vordergrund, sondern „Nachzügler“, die von Goldman-Sachs-Chefvolkswirt Jim O’Neill als „Next Eleven“ bezeichnet werden. Sprich als die nächsten elf ökonomischen Senkrechtstarter. Dem 2009er-Hausse-Signal für den im Chart abgebildeten Länderindex folgte seinerzeit eine glatte Kursverdoppelung. Grund genug dieses Land nach dem jetzt erneut generierten Kaufsignal wieder auf unsere Empfehlungsliste zu setzen. Näheres finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Aktien-Trend-Investor, den Sie jetzt kostenlos testen können. Hier geht es zur Anmeldung

Herzliche Grüße und folgen Sie dem Trend.

Gerd Ewert

Top-Trades Aktien-Trend-Investor Trendfolge-System

WertKaufsignalKurs akt.Gewinn
Brilliance 0,05 0,70 1.302,00%
Silver Wheaton 6,63 20,92 215,54%
Tata Motors 4,92 18,67 279,37%

Video Interview

Gerd Ewert im Interview


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