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Kolumne18:22 07.02.12

Börsenexperte, Experte und Author Sebastian Hoffmann
DAX & Co: Neue Kaufimpulse aus Übersee?
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

nach der fast schon euphorischen Kauf-Würdigung der US-Konjunkturzahlen am vergangenen Freitag sorgten hierzulande zu Wochenbeginn die noch immer nicht abgeschlossenen Verhandlungen mit Griechenland wieder für Gesprächsstoff. Dennoch konnte sich DAX & Co auf hohem Niveau halten. Auch in den USA ist die Stimmung zuletzt bestens. Grund genug, die Stimmung an der Wall Street einmal charttechnisch unter die Lupe zu nehmen:

Die US-Indizes stehen kurz davor, auf neue Mehr-Jahres-Hochs auszubrechen!

Während dem S&P 500 noch 1,91% bzw. 26 Punkte fehlen um oberhalb von 1371 Punkten auf den höchsten Stand seit Mitte 2008 zu klettern, ist der Nasdaq 100 bereits auf den höchsten Stand seit 2000 ausgebrochen. Der Dow Jones steht jetzt ebenfalls unmittelbar davor auf neue Tops anzusteigen. Am vergangenen Freitag fehlten nur noch 13,24 Punkte bzw. marginale 0,10% um die 2011er-Mai-Tops bei 12.875 Punkten zu überbieten. Das heißt:



Der Dow Jones könnte dann auf den höchsten Stand seit Mai 2008 klettern!

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Aus charttechnischer Sicht wäre dann Platz für eine Rallye-Fortsetzung bis in den Bereich des 2007er-Oktober-Hochs bei 14.198 Zählern, was einem weiteren Aufwärtspotenzial von 10% entsprechen würde! Was würden die Kaufsignale für den DAX bedeuten? Ganz einfach:



Das deutsche Leitbarometer ist in den vergangenen Wochen besonders gut gelaufen. Unter dem Strich legten die Kurse bislang allein in diesem Jahr stolze 14% zu. Auch wenn der Markt deutlich in überkauftes Terrain gelaufen ist, könnten nun neue Kaufsignale aus Übersee den DAX weiter nach oben treiben - nach dem überraschenden Kavaliersstart ist sogar eine Fortsetzung der Trendbewegung bis in den Bereich von 7.000 Punkten nicht mehr auszuschließen. Aber:

Mittelfristig betrachtet dürfte es in den kommenden Monaten jedoch zu einer Seitwärtsphase zwischen 6.300 und 7.000 Punkten kommen. Das heißt:

Unter Chance-Risiko-Gesichtspunkten ist das aktuelle hohe Level daher zum Aufbau von Long-Positionen nicht zu empfehlen. Anders gesagt: Die Korrektur kommt, fragt sich nur wann...

Mit bester Empfehlung
Ihr

Sebastian Hoffmann


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