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Kolumne12:46 21.02.12

Börsenexperte, Experte und Author Gerd Ewert
Daimler: Im Rennen mit asiatischer Konkurrenz das Nachsehen
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

neben der absoluten Kursentwicklung achten mein Kollege Daniel Haase und ich verstärkt auf die Stimmung der Investoren. Hier haben wir in den vergangenen Wochen interessante Entdeckungen gemacht: Obwohl Deutschlands Leitindex seit seinem Tief im September 2011 beachtliche +40% zulegte, herrscht weiterhin große Verunsicherung. Schließlich bestimmen griechische Zahlungsprobleme nach wie vor die hiesigen Schlagzeilen. Dabei ist heute klar: Selbst wenn Athen den längst fälligen Staatsbankrott erklärt, wird dies auf die Börse vermutlich kaum einen nachhaltig negativen Einfluss haben. Stattdessen spielt die Geldpolitik aller bedeutenden Notenbanken (Nullzinspolitik der FED, Staatsanleihekäufe der Bank of England, milliardenschwere Kreditlinien der EZB, Senkung Leitzinsen in vielen Emerging Markets) eine immer entscheidendere Rolle. Darüber hinaus machen sich in vielen Schwellenländern konjunkturelle Erholungstendenzen bemerkbar. Dies sind die wahren Antriebskräfte der laufenden Rallye. Passen Sie jetzt Ihre Investitionsstrategie entsprechend an.

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Steigende Nachfrage stützt Automobilsektor
Im konjunktursensitiven Automobilsektor konnten wir in den vergangenen Wochen eine massive Zunahme von Kaufsignalen registrieren. Sowohl in den westlichen Industrienationen als auch in den Emerging Markets standen Autoaktien wieder ganz weit oben auf den Wunschlisten der Investoren. Neben deutschen Luxuskarossenherstellern wie Daimler oder BMW buhlen auch asiatische Autoproduzenten wie die indische Tata Motors oder Chinas Build Your Dreams (BYD) um eine rasant wachsende und auch zahlungsfähige Mittelschicht in China und Indien. Natürlich erfüllen die Billigautos (Tata Nano kostet ab 1.700 US-Dollar) noch keine westlichen Sicherheitsstandards. Mit seiner Strategie ist der Konzern dennoch erfolgreich, ermöglicht er doch vielen Indern den Traum vom eigenen, ersten Auto. Welches Potenzial sich hier ergibt, möchte ich am Beispiel Chinas verdeutlichen: Vor zehn Jahren wurden im Reich der Mitte ca. eine Millionen Autos verkauft, 2011 waren es bereits über 14 Millionen Einheiten. Derzeit besitzt lediglich jeder fünfte Chinese ein eigenes Auto (in Deutschland 700). In Taiwan und Korea sind es bereits fünfmal so viele. Wollte China mit diesen Ländern gleichziehen, ergäbe dies allein einen gigantischen Nachfrageschub.

Autoaktien mit schönen Kursgewinnen
Sie sehen, es gibt handfeste Gründe für ein Engagement in Autoaktien. Viele Titel konnten seit Jahresbeginn beachtliche Kursgewinne verzeichnen: So legten Daimler und BMW jeweils um +35% zu. Chinas Autobauer BYD brachte es auf +45% und Spitzenreiter Tata Motors sogar auf satte +61%. Angesichts der weiteren Aussichten bestehen hervorragende Trendchancen. Natürlich kann es in jedem Aufwärtstrend zu Konsolidierungsphasen kommen. Diese sollten dann als (Nach-) Kaufgelegenheiten gesehen werden.

Herzliche Grüße und achten Sie auf den Trend

Gerd Ewert

P.S.: Gerd Ewert zeigt Ihnen in Anlegen mit System die hoch profitable Verbindung von „Emerging Markets, Rohstoffaktien und systematischer Trendfolge“. Fordern Sie deshalb den neuen Newsletter „Anlegen mit System“ hier kostenlos und unverbindlich an.

Top-Trades Aktien-Trend-Investor Trendfolge-System

WertKaufsignalKurs akt.Gewinn
Brilliance 0,05 0,70 1.302,00%
Silver Wheaton 6,63 20,92 215,54%
Tata Motors 4,92 18,67 279,37%

Video Interview

Gerd Ewert im Interview


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