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Kolumne13:23 03.05.16

Börsenexperte und Autor Christoph A. Scherbaum

Das „Woodstock des Kapitalismus“ in Omaha: Was Sie von Warren Buffett lernen können

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

die großen Börsianer zeichnen sich in der Regel durch die überragende Beständigkeit ihres Anlageerfolgs aus. Das gilt im Besonderen für Warren Buffett, den Vordenker der Value-Investoren. 

Wann immer ein Gespräch auf erfolgreiches Anlegen an der Börse kommt, fällt früher oder später sein Name. Mit Blick auf die diesjährige Hauptversammlung seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway ist dieses Ansehen (einmal mehr) durchaus gerechtfertigt. Denn: 

Berkshire Hathaway konnte im ersten Geschäftsquartal den Nettogewinn erneut deutlich steigern. Er kletterte um 8 Prozent auf 5,59 Milliarden US-Dollar. Doch solche Zahlen sind für die meisten Anleger von Berkshire Hathaway und Anhänger von Warren Buffett zweitrangig. Entscheidend ist schließlich die Performance seiner Aktie. Und die kennt seit vielen Jahren nur den Weg nach oben, wie ein Blick auf den Kurschart verrät:



Neben der eigentlichen Bilanzvorlage ist die Hauptversammlung von Berkshire Hathaway vor allem eines: 

Die Bühne für Warren Buffett. In diesem Jahr konnte die als „Woodstock des Kapitalismus“ bezeichnete Veranstaltung zudem erstmals über einen Livestream im Internet aus allen Ecken dieser Welt verfolgt werden. Dennoch pilgerten abermals rund 40.000 Anleger nach Omaha, um Warren Buffett vor Ort zu erleben. 

Schließlich darf man nicht vergessen, dass er bereits 85 Jahre alt ist und jede Hauptversammlung seine letzte sein könnte. In diesem Jahr lud Warren Buffett bereits zum 51. Mal zur Hauptversammlung. Und wie eh und je bot sich den Zuschauern ein Schauspiel der besonderen Art. 

Die Fragen der Anwesenden wurden in Ruhe, mit viel Charme und Witz, beantwortet. Warren Buffett konnte dabei wie immer auf seinen Counterpart Charlie Munger setzen. Der stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende ist seit langem an der Seite von Warren Buffett und unterstützt ihn – nicht nur bei der Hauptversammlung mit Rat und Tat sowie charmanten Seitenhieben. 

Wie gewohnt, wurde auch in diesem Jahr keine Dividende beschlossen – Warren Buffett sagt sonst bei seinen Beteiligungen keineswegs nein, bei seinem eigenen Unternehmen hält er eine Dividende für fehlinvestiert. Aber Sie wissen ja auch:  Dividenden sind nicht alles im Leben eines Aktionärs. 

Hoffen wir also, dass uns Warren Buffett noch viele weitere spannende Jahre zur Verfügung steht und seinem Erfolgsmodell Berkshire Hathaway vorstehen kann.

In diesem Sinne,
Ihnen einen erfolgreichen Handelstag

Ihr

Christoph Scherbaum
Chefredakteur
Börsen-Ausblick

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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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