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Kolumne08:59 18.10.11

Börsenexperte, Experte und Author Gerhard Mahler
Das kleine Börsenwunder

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

unsere „frohe Botschaft“ vom vorigen Montag ist schneller Wirklichkeit geworden, als wir dachten. Mit einem gewaltigen Hausse-Schub hat der DAX am Mittwoch, Donnerstag und Freitag intraday die 6.000er-Marke geknackt. Somit hat der deutsche Leitindex im Gleichklang mit den maßgeblichen anderen Aktienbarometern die vom Kurzfrist-Trader (KFT) in Aussicht gestellte „Hoffnung auf bessere Börsenzeiten“ prompt erfüllt. Mit allzu mutigen Bemerkungen sollte man allerdings vorsichtig sein. Denn noch wissen wir nicht, ob es nur eine der tückischen Bärenmarkt-Rallyes ist. Oder ob eine Umkehrformation entsteht, die zusätzliche Kursgewinne verheißt. Nach momentanem Kenntnisstand ist zumindest von einer Art „Zwischenboden“ auszugehen. Mehr dazu mit den aktuellen Chancen und Risiken lesen Sie in der Rubrik Chart- und Markttechnik. Jedenfalls würde ich den jüngsten Spurt der Indizes glatt der Abteilung „kleine Börsenwunder“ zuordnen. Denn wer hätte schon damit gerechnet, dass DAX & Co. so schnell 20% und mehr aufsatteln, nachdem sie vor wenigen Wochen bei allgemein trüber Stimmung und wiederholter Verkaufspanik unter die Crash-Tiefs vom August zu fallen drohten, um die Baisse fortzusetzen.

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Nun ist alles anders gekommen. Das Stichwort hinsichtlich der diversen Krisen heißt „Rettungsoptimismus“, dessen positive Funktion der KFT mehrfach beleuchtet hat. Zur neuesten Entwicklung und der Beurteilung der Daten äußern wir uns im Kapitel „Marktanalyse“. So viel vorab: Je weiter die Erholung fortschreitet, desto mehr stellt sich die Frage, ob die erwartete „Vierte- Quartals-Rallye“ zu früh und zu heftig beginnt. Nicht genug: Von besonderem Interesse werden die Quartalszahlen und die Ausblicke im Rahmen der diese Woche voll auf Touren kommenden US-Berichtssaison sein. Sie wird zeigen, wie es um die Ertragslage der Unternehmen bestellt ist und wie die Konzernchefs die Zukunft einschätzen. Bekanntlich sind die Unternehmensgewinne neben den Dividenden die größten Kurstreiber an den Aktienmärkten, aufwärts wie abwärts. Jedenfalls kommen wir nun in den Genuss von handfesten Quartalsbilanzen, nachdem die Börsentendenz über lange Strecken in erster Linie von politischen Entscheidungen und Gerüchten geprägt war. Zur KFT-Performance: Per heute beläuft sich der Gewinn im Jahr 2011 auf mindestens 450%. Mehr dazu in der Abteilung Strategie.

Viel Erfolg mit ihren Investments

Gerhard Mahler


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Mahler 's Kurzfrist-Trading-Bilanz

 TrefferquotePerformance
Seit 2007 72% 2158%

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