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Kolumne08:00 20.01.05

Börsenexperte und Autor Thomas Müller

Das neue Jahr wird interessanter als die meisten denken!

Guten Tag liebe Leserinnen und Leser,

jetzt können Sie wieder in allen Wirtschaftsblättern die Analysten-Prognosen für die nächsten 12 Monate lesen. Die Profis treffen zwar nur in Ausnahmejahren mit ihren Einschätzungen ins Schwarze (und 2004 war eine solche Ausnahme), doch diese Statements sind ein gutes Spiegelbild der am Markt vorherrschenden Stimmung.

Im Mittel wird der Dax zum Jahresultimo bei 4.558 Punkten gesehen. Gegenüber dem 2004-Schlussstand von 4.256 würde dies einem mageren Plus von 7,2 Prozent entsprechen. Am pessimistischsten sind dabei die Analysten von HSBC Trinkaus, die einen Schluss-Dax von 4100 (also -3,7%) erwarten, am optimistischten die Bänker der National Bank, die den Dax bei 5000 Punkten (+17,4%) aus dem Rennen gehen sehen. Das sind allerdings zwei Außreißer, denn die meisten Prognosen kumulieren sich im Bereich zwischen 4300 und 4700/4750 Punkten. Und auch für die Wall Street werden nur begrenzte Kurs-Chancen gesehen, denn der Dow Jones-Index soll das neue Börsenjahr zwischen 10.500 (lt. UBS) und 11.800 (lt. Goldmann Sachs) beenden. Sie sehen:

Börsianer neigen dazu, ihre Erwartungen für die Zukunft an der Entwicklung der jüngeren Vergangenheit fest zu machen. Nachdem die Aktienbörsen in 2004 innerhalb von historisch nahezu einmalig engen Zonen seitwärts tendierten (was die notwendige Konsolidierung der kräftigen Gewinne von 2003 bedeutet hatte) und nur dank der Rallye vom November/Dezember noch ein kleines Jahresplus erreichten, wird nun auch für 2005 eine relativ geringe Bewegungsspanne mit per Saldo geringfügigen Kursgewinnen prognostiziert. Doch:

Wenn alle das Gleiche erwarten, wird genau das Gegenteil eintreten! Daher ist für 2005 mit deutlich größeren Kursschwankungen zu rechnen, wobei die Märkte - gemäß der sogenannten Contrary-Opinion-Theorie - entweder im Minus schließen müssten oder mit überraschend hohen Kursgewinnen.

Wir rechnen mit der positiven Börsenvariante, denn der Dow Jones hat in 2005 allerbeste Chancen, die historischen Höchstkurse aus dem Jahr 2000 zu überbieten (was für den Dax 5000 Punkte bedeuten sollte) und diesen Sonderfaktor scheint bisher niemand auf der Rechnung zu haben. Doch entscheidend:

An der Börse wird nicht durch Prognosen von 12-Monats-Kurszielen Geld verdient, die dann doch nur dank Glück und Zufall eintreffen. Entscheidend ist es, sich nicht von Stimmungen mitreißen zu lassen, sondern konsequent strategisch zu handeln, also kräftiger einzukaufen, wenn sich eine breitere Aufwärtsbewegung abzeichnet und genauso wieder den Rückzug anzutreten, wenn die Aufwärtstrends an Stärke verlieren. Das wird auch in 2005 unsere Leitlinie sein und die Basis dafür ist der Champions-Oszillator, der uns jede große Trendwende anzeigt. Und natürlich kommt es darauf an, nur in die Aktien zu investieren, die überdurchschnittliche Kursgewinne bei unterdurchschnittlichen Risiken versprechen. Unsere Champions bleiben die beste aller Alternativen.

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller
Herausgeber
boerse.de-Aktienbrief


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Wertvor 10 JahrenKurs akt.Performance
Silber 14,53 18,37 26,47%
Gold 685,75 1.253,65 82,81%
BCI 15.863,20 28.533,30 79,87%
Apple 12,67 136,66 978,77%
Nestlé 29,69 70,05 135,98%
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Performance: Dax-Aktien 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 8,93 auf 6,79 Euro
Performance: -24,90%

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