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Kolumne16:36 04.02.16

Börsenexperte und Autor Rudolf Wittmer

Das sind die nächsten Top-Trends

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

in der vergangenen Woche hat die japanische Notenbank negative Zinsen eingeführt. Dabei hat Sie ausdrücklich auf den Erfolg dieser Vorgehensweise in der Schweiz und im restlichen Europa verwiesen. Denn sowohl die Europäische Zentralbank (EZB) als auch die Schweizerische Nationalbank (SNB) haben die kurzfristigen Zinssätze bereits in 2014 in negativem Terrain angesiedelt. Was aber bedeuten negative Zinsen? Eine kurze Erklärung:

Ich will mich an dieser Stelle nicht über komplexe Geldtheorien, Zeitpräferenzen oder andere akademische Gedankenspiele auslassen, denn es geht auch viel einfacher. Sie wissen:

„Der Zins ist der Preis des Geldes.“ Das ist die einfache Formel, mit der wir das Phänomen „Negativzinsen“ bewerten können. Wenn der Preis für eine Ware – hier ist die Ware «Geld» gemeint – negativ ist, dann bedeutet dies schlicht und ergreifend, dass Geld nichts mehr wert ist. Negative Zinsen sind somit nichts anderes als die Bankrotterklärungen der Notenbanken. Denn diese drucken Geld ohne Ende und erklären gleichzeitig, dass dieses ohne Wert ist! Stellen Sie sich vor, Sie wollen ihr Auto verkaufen und die potenziellen Käufer teilen Ihnen mit, dass Sie das Auto nur dann nehmen, wenn Sie noch Geld dazu geben. Genau so verhält es sich aktuell mit Papiergeld. Die Konsequenz:

Investieren Sie bevorzugt in Sachwerte

Berücksichtigen Sie bei Ihren Anlageentscheidungen bevorzugt Sachwerte. Hierzu gehören insbesondere Aktien und Gold. Aus dem Phänomen der negativen Zinsen leiten wir auch die drei wichtigsten Trends für 2016 ab: Erstens:

Im Verlauf des Jahres werden Aktien wieder ordentliche Kursgewinne abwerfen. Dabei fokussieren wir uns auf substanzstarke Aktien. Denn sollte es zu einem Unfall im Weltfinanzsystem kommen, dann wird auch die Substanz dieser Aktien bei jeder anderen Währung einen ordentlich Wert ausweisen. Zweitens:

Gold sollte ebenfalls in keinem Portfolio fehlen. Hier könnte sich zudem aktuell ein technischer Ausbruch auf der Oberseite abzeichnen. Mit dem Trendbrief sind Sie bereits in einer ersten Long-Position engagiert. Drittens:

Die SNB hat den Schweizer Franken mit Negativzinsen bereits soweit geschwächt, dass sich hier die durchaus gewollte Schwäche beim Franken durchsetzt. Auch technisch gesehen befindet sich die Schweizer Währung gegenüber dem Dollar und dem Euro auf dem absteigenden Ast. Kein Wunder – bei Zinsen von minus 0,75%! Der Franken ist damit unser Short-Kandidat Nummer eins bei den Währungen!

Viel Erfolg beim Trading

Rudolf Wittmer
Chefredakteur
Trendbrief

P.S.: Rudolf Wittmer ist Trendbrief-Chefredakteur und unterstützt Sie täglich mit konkreten Empfehlungen zu den lukrativsten Trends in Aktien, Indizes, Devisen, Zinsen sowie Rohstoffen. Der Trendbrief erscheint mittlerweile im 28. Jahrgang und ist heute der maßgebliche Börsenbrief für Trends & Tradings. Profitieren Sie jetzt 14 Tage von allen Empfehlungen völlig kostenlos!

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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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