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Kolumne14:20 29.12.11

Börsenexperte, Experte und Author Holger Wentz
Das war das Rohstoffjahr 2011
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

willkommen, liebe Leser, zum letzten Rohstoff-Ausblick des Jahres 2011! Zeit auch für uns, in einem kleinen Rückblick ein Résumé über das sich dem Ende zuneigenden Rohstoffjahr zu ziehen. Schauen wir, welche Commodities in der Preisentwicklung 2011 auf der Sonnen- und welche auf der Schattenseite anzutreffen waren.

Rohstoff-Gewinner 2011…

Auf die Sonnenseite konnten sich im schwierigen Rohstoffjahr 2011 nur wenige der großen Rohstoffe retten. Wie auf den Aktienmärkten lasteten auch bei den Commodities die aufkommenden Sorgen um einen weltweiten Wirtschaftseinbruch sowie die ausufernde Staatsfinanzkrise in Europa auf den Preisen.

Der Klassiker unter den Krisengewinnern konnte in diesem Umfeld natürlich weiter zulegen. Ich spreche von Gold, das nunmehr seit mehr als zehn Jahren auf Jahresbasis nur einen Weg kennt: Den nach oben. So hat das edle Metall auch 2011 mit einem Plus von etwa vierzehn Prozent abgeschlossen. Der Krisenbonus lässt sicher wieder grüßen. Im Jahresverlauf war der Zuwachs sogar noch wesentlich größer, doch in den letzten Wochen des Jahres ist dem Goldpreis etwas der Atem ausgegangen.

Neben Gold hat Öl eine gute Performance abgeliefert. Vor allem die europäische Sorte Brent hat mit einem Plus von ebenfalls etwa vierzehn Prozent geglänzt, das amerikanische Pendant WTI konnte sich mit einem Plus von etwa fünf Prozent auch in die Pluszone retten. Geopolitische Sorgen und Konjunkturpessimismus wechselten sich ab und sorgten auch beim Öl für ein bewegtes Jahr.

…und Rohstoff-Verlierer 2011

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Auf der Verliererseite waren hingegen die Konjunkturmetalle Kupfer und Nickel anzutreffen. Das rote Gold musste etwa ein Fünftel seines Wertes vom Jahresanfang auf der Strecke lassen, bei Nickel ging es noch weiter nach unten. Hier stand zuletzt ein Minus von etwa einem Viertel auf dem Kurszettel. Auch hier lasteten trotz der hohen Nachfrage die Sorgen um die Weltkonjunktur auf den Preisen.

Ähnlich das Bild auf den Agrarmärkten. Kakao etwa hat auf Jahresbasis ebenfalls rund ein Viertel an Wert verloren, nachdem es im Frühjahr erst noch steil nach oben gegangen war. Ähnlich Baumwolle, das mit einem Minus von „nur“ zehn Prozent recht glimpflich davon kam auf Jahresbasis. Gegenüber dem Hoch vom Frühjahr 2011 hat sich der Preis jedoch mehr als halbiert. Bewegte Zeiten also auch am Agrarmarkt.

Auch 2012 bleibt schwierig

Solange die großen Brandherde, die in 2011 die Preise vieler Vermögenswerte belasteten, nicht gelöscht werden, bleibt auch das Rohstoffjahr 2012 ein schwieriges. Zwar wird die weltweite Nachfrage nach vielen Rohstoffen hoch bleiben und teilweise weiter steigen, jedoch ist dies in einem zittrigen und hypernervösen Börsenumfeld kein Garant für steigende Preise. Ihr Rohstoff-Ausblick bleibt für Sie hier wie immer am Puls der Märkte.

Als treuem Rohstoff-Ausblick-Leser habe ich Ihnen heute ein ganz besonderes nachträgliches Weihnachtsgeschenk mitgebracht. Im kostenlosen Spezialreport „Top-Investment-Chancen 2012“ stellt Ihnen das Börsenverlag-Team seine Anlage-Favoriten für das kommende Jahr vor. Hier geht´s zum kostenlosen Download...
Ich wünsche Ihnen einen guten Start in das Jahr 2012, mögen alle Ihre Wünsche in Erfüllung gehen!

Herzliche Grüße und bis zum nächsten Rohstoff-Ausblick
Ihr

Holger Wentz


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