Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
die verheerende Krise in der Eurozone spitzt sich zu. Inzwischen bereiten sich britische und Schweizer Banken auf ein mögliches Auseinanderbrechen des Euroraums vor. Immer mehr Hiobsbotschaften erreichen die Öffentlichkeit. Spanien steht angeblich unmittelbar davor, eine Rettungsmaßnahme zu beantragen. Die Situation ist anscheinend weitaus angespannter als offiziell bekannt. Belgien wurde herabgestuft, und in Italien steigen die Zinsen weiter. Deutschland hat inzwischen Probleme, die eigenen Staatsanleihen zu diesen Niedrigzinsen an den Märkten zu platzieren.
Es bleiben grundsätzlich nur noch drei mögliche Lösungen: Eine verkleinerte Eurozone, bei der die anfälligsten Schuldnerstaaten ausscheiden; dabei stellt sich die Frage, ob dies überhaupt noch zu bewerkstelligen ist, denn inzwischen stehen auch Finnland und die Niederlande unter Verdacht. Allein die Einführung nationaler Währungen würde in den hoch verschuldeten Staaten einen verhängnisvollen Run auf die Banken und eine drastische Abwertung der neuen Währung auslösen. Auch die anderen beiden Lösungen, eine Finanzierung durch die EZB oder die Einführung von Eurobonds, würden das Problem nur kurzfristig lösen, aber höhere Zinsen und eine bedenkliche Inflation nach sich ziehen.
Sachwerte sind Trumpf
| Wert | Aktuell | % |
|---|---|---|
| DAX | 6.365,08 | 0,77 |
| MDAX | 10.217,37 | -0,13 |
| TecDAX | 753,48 | 0,21 |
| EURO STOXX 50 | 2.162,90 | 0,29 |
| Dow Jones Industrial | 12.529,75 | -0,09 |
| Nasdaq 100 | 2.546,70 | 0,60 |
| Gold | 1.562,78 | 0,16 |
| Silber | 28,36 | 0,56 |
| Rohöl (WTI) | 90,95 | -0,04 |
| Euro/Dollar | 1,2580 | 0,39 |
| Bund-Future | 143,94 | -0,03 |