Für meine Begriffe sind die genannten Zielzonen auf der Ober- wie auf Unterseite zu weit entfernt. Das heißt: Die an sich günstige Saisonalität müsste sich schon von ihrer besten Seite zeigen (womöglich mithilfe der Europäischen Zentralbank), um den DAX weit über die 6.000 Punkte zu heben. Und die jetzt bekannten Abwärtsrisiken dürften auf dem aktuellen Kursniveau eingepreist sein. Soll heißen: Es müsste eine ganze Ladung neuer schlechter Nachrichten auftauchen, um die Baisse-Spirale nochmal in Gang zu setzen. Womit wir einmal mehr bei den Prognosen wären. In meinem Archiv habe ich zwei Artikel zu den Aussichten für 2011 gefunden, beide aus renommierten Wirtschaftsblättern. „Ein wesentlicher Grund für den Optimismus ist die Abwesenheit eines dominierenden Risikofaktors,“ heißt es da. Und: „Für den deutschen Leitindex sind 8.500 Punkte wahrscheinlicher als 6.500 Punkte.“ Ja, das Börsenjahr hätte ganz ordentlich werden können, wenn da nicht die hässliche Schuldenkrise mit all ihren Gefahren wäre, die besonders seit dem August-Crash durch die Handelssäle geistert. In dieser Ausgabe lesen Sie das Wichtigste zu den fundamentalen Aspekten, zur Chart- und Markttechnik sowie den sich daraus ergebenden Chancen und Risiken für die kommenden Tage und Wochen. Das Handelsergebnis des
Kurzfrist-Trader (KFT) in diesem Jahr beläuft sich per heute auf 469% Gewinn.
Viel Erfolg mit ihren Investments
Gerhard Mahler
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