Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
aufgrund sehr guter Vorgaben aus Japan und New York schaffte es der deutsche Leitindex
DAX zur Wochenmitte fast, an sein Jahreshoch von 6.838 Punkten heranzukommen. Doch so schön die zwischenzeitlichen Gewinne von über 1 Prozent auch waren, so schnell waren diese auch wieder dahin.
Wie sollte es dieser Tage auch anders sein - waren es einmal mehr schlechte Nachrichten zum ewigen Griechenlanddrama, die den DAX seiner Tagesgewinne beraubten. Im Tagesverlauf machten Gerüchte die Runde, die Euro-Gruppe plane einen Teil des zweiten Hilfspakets von 130 Mrd. Euro auf die Zeit nach den griechischen Wahlen zu verschieben, da man erst dann Gewissheit haben könnte, wie die einzelnen Parteien zu den Sparmaßnahmen stehen würden. Erst nachdem sich der Sozialisten-Chef Giorgos Papandreou und der Vorsitzende der Partei Nea Demokratia, Antonis Samaras dazu bekannten, auch nach den Wahlen zum Sparprogramm zu stehen, entspannte sich die Situation auf dem Frankfurter Parkett etwas.
Zuvor war es eben den schlechten Nachrichten aus Griechenland zu verdanken, dass eine positive Wirkung, durch den überraschend starken Anstieg des Empire-State-Index, auf den DAX, zunächst verpuffte. Der Index kletterte im Februar auf plus 19,53 Punkte, nach einem Wert von 13,48 im Monat Januar. Somit wurde auch gleichzeitig der höchste Wert seit Juni 2010 erreicht. Die Analystenschätzungen bewegten sich zuvor im Schnitt bei einem Anstieg auf 15 Punkte.