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Kolumne15:28 21.08.15

Börsenexperte und Autor Thomas Müller

Die Apple-Aktie und warum sich an den Börsen alles wiederholt

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

ganze Heerscharen von Analysten und Journalisten leben davon, Kursentwicklungen an der Börse erklären zu wollen. Das ist kein neuzeitliches Phänomen, wie wir aus dem 1923 erschienenen Allzeitklassiker „Das Spiel der Spiele“ wissen. Hier lehrte uns Jesse Livermore, dass nicht Nachrichten die Kurse machen, sondern es die Kurse sind, die Nachrichten bzw. Interpretationen machen. Jüngstes Beispiel:

Momentan steht (wieder einmal) Apple im Negativ-Fokus, nachdem die Aktie von den im Juli markierten All-Time-Highs zweistellig zurückgesetzt hat. So wird ein Ende der Apple-Party befürchtet, da man sich einen schwungvolleren Start der Apple Watch erhofft habe und zugleich das iPhone in China an Popularität verliere. Doch:

Überlegen Sie einmal selbst, wie oft Sie in den vergangenen Jahren schon vom Abgesang auf die Apple-Aktie gelesen haben und wie sich die Kurse davor und danach entwickelt hatten. Sie werden feststellen, dass negative Kommentare immer dann aufkommen, wenn Korrekturphasen laufen. In der Regel ist der Pessimismus schließlich am größten, kurz bevor der Kurs wieder nach oben umkehrt, und mit den anschließend steigenden Notierungen dreht auch die Stimmung sukzessive wieder ins Positive. So war es immer, und so wird es natürlich auch in der Zukunft sein. Für uns entscheidend:

Die Apple-Aktie hatte am 18.09.2013 mit einem Kaufsignal die 200-Tage-Linie nach oben gekreuzt. Durch das Unterschreiten dieser Trendlinie erfolgte jetzt am 31. Juli ein Verkaufssignal, was einen Trendgewinn von 83% (!) binnen 682 Tagen bedeutete. Wer entsprechend der Vorgabe des Champions-Oszillators überinvestiert sein sollte, hat sich also eine Gewinnmitnahme überlegt, und wem Apple noch im Depot fehlt, der wartet nun in aller Ruhe das nächste Kaufsignal ab. Denn die Kennzahlen unserer Performance-Analyse zeigen ganz klar:

Apple ist mit einer Kurs-Rendite von 30% p.a. (geoPAK10) ein absoluter Top-Champion, doch die Verlust-Ratio von 2,02 unterstreicht, dass die Aktie immer wieder deutlicher korrigiert. Auch deshalb braucht es hierzu im Portfolio einen konservativen Gegenpol wie beispielsweise unseren Top-Defensiv-Champion Nestlé. Die Aktie des Schweizer Lebensmittelgiganten kommt auf einen moderaten Kursgewinn von im Mittel 10% jährlich (zzgl. über 3% Dividenden-Rendite), aber glänzt dafür mit einer Verlust-Ratio von nur 1,16. So hat Apple in diesem Jahrhundert schon 32 Mal um mehr als 10% korrigiert, Nestlé aber nur 15 Mal. Sie sehen:

Apple und Nestle sind herausragende Investments, die aber völlig unterschiedliche Anlagequalitäten aufweisen. So durchlaufen Offensiv-Champions immer mal wieder größere Korrekturen (die lukrative Einstiegschancen eröffnen), weshalb in einem ausgewogenen Depot auf Defensiv-Champions der größte Anteil entfallen sollte. Das BCDI-Zertifikat (WKN DT0BAC) steht für einen ganzen Korb solcher vermeintlichen Langweiler, und die Kennziffern unsere 100 Champions eröffnen nahezu endlos viele Kombinationsmöglichkeiten für Ihr Portfolio. Denn Geschichte wiederholt sich an der Börse ...

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller
Herausgeber
boerse.de-Aktienbrief


P.S.: Dies ist das Editorial aus dem boerse.de-Aktienbrief, dem Börsenbrief für die laut Performance-Analyse 100 erfolgreichsten und sichersten Aktien der Welt. Wenn auch Sie Ihr Kapital mit diesen Champions-Aktien im Schnitt alle vier Jahre verdoppeln wollen, lade ich Sie herzlich ein, den boerse.de-Aktienbrief hier 14 Tage kostenlos zu testen.

TM's empfohlene Sachwertinvestments

Wertvor 10 JahrenKurs akt.Performance
Silber 14,00 17,98 28,47%
Gold 670,75 1.241,95 85,16%
BCI 15.890,10 28.269,30 77,91%
Apple 12,12 135,72 1.019,60%
Nestlé 29,12 69,15 137,44%
BCDI 39,15 140,84 259,74%
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Performance: Dax-Aktien 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 8,93 auf 6,79 Euro
Performance: -24,90%

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Wie defensive Investments alle anderen schlagen
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Eine bekannte Börsenweisheit besagt, Anleger sollen Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen. Doch viele Börsianer wissen, wie schwer es ist, diesen Leitspruch in der Praxis umzusetzen. Dabei lässt sich dieses Prinzip ganz einfach anwenden – mit defensiven Aktien. Denn der Erfolg defensiver Investments funktioniert nach genau diesem Schema.