Kolumne08:55 06.02.12
Die Bedeutung von Trends im Bund-Future
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
kommt mir bei meinen Analysen der
Bund-Future unter und sehe ich dessen Verlauf in den vergangenen Monaten, muss ich immer ein wenig schmunzeln und fühle mich an die Aussage von Keynes erinnert, der einst sagte: „Märkte können länger irrational bleiben, als du solvent“. Denn vor zwölf Monaten haben sich nur die wenigsten Marktteilnehmer vorstellen können, dass deutsche Rentenpapiere massiv haussieren und sogar neue Allzeithochs erklimmen, zumal die fundamentalen Gründe pro-Hausse mit der Verschärfung der Euro-Krise deutlich abgenommen haben. Rein rational betrachtet ist es einfach nur schwer verständlich, dass immer weniger Zinsen verlangt werden, obwohl sämtliche Pläne zur Stabilisierung der Euro-Zone und damit die verschiedenen Haftungsrisiken auf den deutschen Haushalt zurückfallen…
Der Zeitpunkt, ab dem die Zinsen deutlich steigen, wird kommen, allerdings setzen wir nicht „blind“ darauf, dass es bald soweit ist. Bei unseren Empfehlungen orientieren wir uns stattdessen vielmehr an der Devise, dass kein Kurs zu hoch ist, um nicht noch weiter zu steigen und kein Kurs zu niedrig, um nicht noch weiter zu fallen. Der Trend ist also das ausschlaggebende Kriterium. Bisher zeigt dieser im Bund-Future noch eindeutig nach oben und entsprechend unserer Trendfolge-Philosophie setzten wir in den vergangenen Monaten auch konsequent auf steigende Kurse.
Trendbrief-Leserliegen daher aktuell mit +26% und +52% im Gewinn.

Der grundlegende Unterscheid im Vergleich zu sehr vielen anderen Anlagestrategien ist also, dass wir den Kursen und nicht den Nachrichten die größte Bedeutung beimessen. Im Trendbrief lassen wir natürlich auch immer wieder unser großes Bild für die Märkte durchblicken und welche Entwicklung wir bei Dax, Gold & Co mittel- bis langfristig für wahrscheinlich halten. Maßgeblich für Dispositionen bleiben aber die Kurse sowie die entsprechend vorherrschende Trend-Phase. Wir erwischen damit zwar nur sehr selten exakt den Hoch- oder Tiefpunkt, doch in der Regel stets die große Trend-Bewegung und damit das „Filetstück“, an der es am meisten zu verdienen gibt.
Wenn auch Sie künftig konkrete Empfehlungen zum Bund-Future bekommen und zudem wissen wollen, ab wann wir unsere Ausrichtung auf „short“ ändern, sollten Sie jetzt unbedingt unseren Börsenservice Trendbrief kennenlernen.
Unter diesem Link gibt es zwei Ausgaben kostenlos!
Mit bester Empfehlung,
Ihr
Tobias Pichler