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Kolumne09:41 26.04.16

Börsenexperte und Autor Christoph A. Scherbaum

Die Generation Y und die fehlende Vorsorge (mit Aktien)

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

vergangene Woche wurde eine bemerkenswerte Studie über das Vorsorgeverhalten der Generation Y publiziert. Es zeigt(e) sich wieder einmal, dass die Jugend viel zu wenig fürs  Alter vorsorgt. Zur Erklärung: 

Der Begriff Generation Y ist für die meisten Leser sicherlich ein zunächst unbekanntes und inhaltsleeres Wort. Mir ging es bis vor wenigen Wochen ähnlich. Als Generation Y werden in der Soziologie die im Zeitraum von etwa 1980 bis 1999 Geborenen bezeichnet. Die Besonderheit hierbei: Diese Menschen stehen aufgrund der kürzeren Studienzeiten (Stichwort: Bachelor-Abschluss) und des weggefallenen Wehrdienstes in großer Zahl am Anfang ihres Berufslebens. 

Die „MetallRente Studie 2016“ hat nun offenbart, welch große Defizite diese Generation in Fragen der Altersvorsorge hat. Demnach zweifelt die Generation Y immer mehr an der privaten Vorsorge. Nur 35 Prozent aller Jugendlichen sparen regelmäßig für ihre Altersversorgung. Andererseits erstaunt der Realitätssinn der jungen Leute. Ihnen ist nämlich klar, dass die Vorsorge-Angebote und die jetzigen Rahmenbedingungen kein angemessenes Leben im Alter sichern. Es gäbe eine Lösung: 

Statt mit immer neuen staatlich alimentierten und von der Versicherungswirtschaft gepushten Finanzprodukten zu hantieren, sollte nun endlich der Schritt in Richtung Aktienkultur gegangen werden. Damit lassen sich nachweislich auf lange Sicht ordentliche Renditen erzielen. Der positive Nebeneffekt: Das Geld steht der heimischen Wirtschaft zur Verfügung und wird trotz Niedrigzinsen ein wenig unabhängiger von der Bankenwelt. 

Andere Länder machen es vor, wie eine Aktienkultur aussehen kann, die dem Wohl der Anleger und der jeweiligen Wirtschaft dient. Am Ende ist beiden geholfen und der Staat muss sich keineswegs alle paar Jahre mit immer neuen Ideen einer staatliche Altersversorgung herumplagen. Die aktuelle Diskussion um Riester und Co. könnten wir uns in Deutschland so sparen – denn diese Finanzprodukte sind im Vergleich zu einem langfristigen Aktien-Engagement in punkto Rendite ein Witz – aller staatlichen Förderung zum Trotz. 

In diesem Sinne,
Ihnen einen erfolgreichen Handelstag

Ihr

Christoph Scherbaum
Chefredakteur
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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
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Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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