Dax
11.987,00
0,16%
MDax
23.645,00
0,07%
TecDax
1.922,00
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BCDI
141,95
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Dow Jones
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EuroStoxx
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Bund-Future
164,47
-0,09%

Kolumne13:10 06.06.16

Börsenexperte und Autor Christian Lukas

Die Logik unseres Erfolges

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

ein großer Fehler von Tradern ist die Fokussierung auf fundamentale Gründe für kurzfristige Marktbewegungen. Es führt zwangsläufig zur Frustration, weil zu viele Kursbewegungen keinen Sinn machen. Fundamentale Fakten sind wichtig für ein Investment, aber sie sind unbrauchbar für das kurzfristige Trading. Als Trader sollten Sie sich nicht von Börsenmagazinen und Fundamentalanalysen beindrucken lassen. Magazine arbeiteten zu 80% mit fundamentalen Daten.

Marktschwünge geschickt bewerten

Gutes Trading ist über die Analyse von Kursschwüngen möglich. Dabei ist das Verhalten von institutionellen Marktteilnehmern elementar. Wenn diese „Schwergewichte“ in einen Markt hinein- oder hinausgehen, dann entsteht höheres Handelsvolumen. Gleichzeitig versuchen sie ihre Spuren zu verwischen. Für uns private Trader ist es schwierig, exakte Informationen zu bekommen. Was uns bleibt, sind kleine Anzeichen über das Kurs-Volumen-Verhalten. Aus dieser Beziehung lassen sich Rückschlüsse ziehen. Die meisten Fonds setzen ihre Entscheidungen über vollautomatische Handelsprogramme um. Es wird gleichzeitig gekauft und verkauft, um die eigenen Absichten zu verschleiern. Das Ziel ist, den besten Einkaufs- bzw. Verkaufspreis für die Position zu erzielen.

Der Handelsvorteil des DAX-Hebel-Traders

Das Erfolgsprinzip des DAX-Hebel-Traders ist es, eine starke Welle (Druckwelle) zu finden, die eine weitere Welle nach sich zieht. Das Merkmal einer starken Welle ist erhöhtes Handelsvolumen. Ein institutioneller Anleger kann zwar innerhalb eines Handelstages seine Kauf- bzw. Verkaufsinteressen verstecken, doch innerhalb einer kompletten Kurswelle, bestehend aus mehreren Tagen, ist es praktisch unmöglich. Sie können davon ausgehen, dass Großanleger die Ursache für überdurchschnittliches Volumen, und damit Antreiber der Druckwelle sind. Mit dieser Vorgehensweise verbinden wir unseren Trading-Erfolg mit den Absichten der institutionellen Marktteilnehmer.

Natürlich gibt es nicht immer den spektakulären Erfolg, doch er ist logisch und konstant. Es gibt nur wenige Marktphasen, in denen unser Druckwellen-Prinzip nicht funktioniert. Was wir unbedingt vermeiden müssen, sind längere Phasen schwacher Volatilität. Lustlose Märkte tendieren zur Zufälligkeit, und es ist unmöglich dort Gewinne zu produzieren. Dann gibt es noch eine zweite schwierige Marktphase. Wir bewegen uns im Bereich der Aktien und mehrfach pro Jahr gibt es Quartalszahlen und Adhoc-Nachrichten. In dieser Nachrichtenzeit gibt es hektische Marktbewegungen. Um in dieser Zeit Gewinne zu produzieren, benötigt man nicht eine gute Strategie, sondern auch ein wenig Glück.

Viel Erfolg wünscht Ihnen,

Christian Lukas
Chefredakteur
Dax-Hebel-Trader


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Performance: Dax-Aktien 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 8,93 auf 6,79 Euro
Performance: -24,90%

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